22.02.2017
„Chinesen sind eher wie Franzosen als wie Amerikaner.“
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„Chinesen sind eher wie Franzosen als wie Amerikaner.“
Lydia J. Price ist CEIBS Professorin für Marketing. Von 2006-2012 war sie Associate Dean und Direktor des CEIBS MBA Programms. Unter ihrer Führung vertiefte das MBA Programm seine internationale Ausrichtung sowie die China-Kompetenz, was letztlich zu immer höheren Platzierungen in internationalen Hochschul-Rankings führte.

Lydia Price betreute während fast zehn Jahren die Akkreditierungsprozesse von CEIBS für AACSB und EQUIS (Chair, Accreditation Committee 2006 - 2015) und ist preisgekrönte Marketingprofessorin mit über 20-jähriger Lehrertätigkeit in China. Vor ihrem Wechsel zu CEIBS war sie an der Hongkong Universität für Wissenschaft und Technologie und an der INSEAD in Frankreich. Ferner übernahm sie Gastprofessuren an der New York University, der Pekinger Universität und der Katholischen Universität von Lissabon, Portugal.

Frau Prof. Price, sie sind Mitglied der CEBIS Fakultät in Shanghai, womit auch die Studenten an den internationalen Campus von Zürich und Accra von Ihrer Kompetenz profitieren. Was haben Sie im Februar 2017 in Accra unterrichtet?

Ich unterrichte Marketing und Strategie. Der Block ist Teil der neuen Version des GEMBA, den wir an unseren drei Schulen in Shanghai in China, Accra (der Hauptstadt von Ghana in Westafrika) und Zürich in der Schweiz durchführen.

Shanghai, Accra - Sie verfügen über langjährige Unterrichtserfahrung in verschiedenen Kulturen. Wie erleben Sie diese Unterschiede?
Ich bin Amerikanerin und begann meine berufliche Laufbahn bei INSEAD in Frankreich. Das war wahrscheinlich der grösste Sprung von allen und zugleich meine grösste Lernerfahrung: aufzuhören, die Welt durch US-amerikanische Augen zu betrachten. Ich war eine junge Professorin; Ich war gerade aus meinem PHD-Programm gekommen und war mit viel Vertrauen in den Unterricht eingestiegen. Sehr schnell erfuhr ich, dass ich beginnen musste, zu verstehen, warum die Dinge an einem bestimmten Ort auf eine ganz bestimmte Weise geschehen. Aber es war interessant, darüber nachzudenken, warum die Dinge in anderen Teilen der Welt anders funktionieren, und das ist etwas, das mir bis heute gut passt.

Wir stellten uns vor, der grösste Sprung sei der von der so genannten westlichen Kultur nach China gewesen?
Nachdem ich nach Hongkong gezogen bin, wurde ich gefragt, wie ich ganz alleine nach China ziehen konnte. Ich war mich das Umziehen gewöhnt: Ich wuchs in einem multikulturellen Umfeld in den Vereinigten Staaten auf, zog von einer städtischen Umgebung ins ländliche Amerika, später nach Frankreich, und jeder Schritt machte mich aufgeschlossener. Als ich nach Hongkong ging, war die asiatische Kultur sehr neu für mich. Allerdings sind die Chinesen in mancher Hinsicht eher wie die Franzosen als die Amerikaner. Chinesen nehmen sich Zeit, um Beziehungen mit Geschäftspartnern aufzubauen, übrigens oft während eines guten Essens. Für mich war Hongkong eine Art Hybrid: das System und die Regierung waren eher wie die USA, aber die Leute waren Chinesen. Als ich nach Shanghai zog, war ich ziemlich vorbereitet auf diesen Schritt. An dem Punkt, an dem ich mich befinde, ist es somit nicht mehr so schwer, in eine neue Kultur wie hier in Ghana zu ziehen.

George Steiner, der französischsprachige amerikanische Literaturprofessor, sagte, er fühle sich irgendwo auf der Welt zu Hause, sobald er in seinem Büro auf dem Campus sitze und seine Kurse vorbereiten würde.
Ich denke, das stimmt. Ich werde oft gefragt, ob und wie die Schüler an verschiedenen Orten anders sind, aber die Realität in dieser digital vernetzten Welt ist, dass das Basiswissen rund um den Globus sehr ähnlich ist. Sie haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht, aber sie können ihre Unterschiede miteinander teilen. Aber die Art, wie sie sich mit Fragen beschäftigen, ist nicht per se anders.

Sie haben Studenten aus der ganzen Welt erlebt, die nach Shanghai auf den CEIBS Campus kommen. Sind die Schüler ebenso locker im Umgang in ihrer neuen kulturellen Umgebung?
Ich war ja Associate Dean des Vollzeit CEIBS MBA-Programms von 2006 bis 2012. Ich koordinierte die Ankunft der internationalen Studenten und bereitete ein Modul darüber vor, was sie erwarten würde. Praktisch jeder erlebte eine Art Kulturschock. Im ersten Monat herrscht Flitterwochenstimmung: alles ist neu und aufregend. Die Teilnehmer wachsen an der Aufgabe und lernen. Nach ein paar Monaten fangen sie an, die Unterschiede wahrzunehmen. Und es sind nicht nur Unterschiede in Form von anderen Inhalten oder anderem Wissen, sondern auch ein Unterschied in der Art, wie man kommuniziert. Wir spüren Spannungen in Gruppen, die gerade deswegen so zusammengestellt wurden, um die Vielfalt der Gruppe (und die Herausforderungen) bewusst zu maximieren. Wir sagen den Schülern, dass dies Teil der Lernerfahrung ist. Interessant ist, dass andere asiatische Studenten aus Korea oder Taiwan denken, für sie würde der Wechsel nach Shanghai einfach sein. Manchmal aber ist er noch schwerer für sie, weil sie nicht erwarten, dass es so anders ist. Aber wir tun unser Bestes, um die Studenten zu unterstützen und ihnen zu helfen.

Hat sich Ihr Unterricht über die Jahre hin auf der Basis so vieler Erfahrungen mit so vielen verschiedenen Kulturen und mittlerweile auch mehreren Generationen verändert?
Ja, auf alle Fälle. Mittlerweile nutze ich eine Vielzahl von Unterrichtsstilen. Als ich zum ersten Mal in Frankreich an der INSEAD unterrichtet hatte, musste ich lernen, stark zu sein und mich gegen die Studenten zu behaupten, weil sie eine starke Gesinnung hatten. Ich jedoch war noch sehr grün hinter den Ohren. Ich habe dabei gelernt, nicht alles „erzählen“ zu wollen, sondern das Gespräch den Studenten zu überlassen. Als ich nach Hongkong übersiedelte, zog ich nicht nur in eine andere Kultur, sondern auch in eine andere Altersstruktur. In Frankreich habe ich erfahrene MBAs unterrichtet. In Hongkong lehrte ich „Undergraduates“, die direkt von der High School kamen. Anfänglich verschreckte ich die Studenten, und sie schwiegen für eine sehr lange Zeit. Ich musste lernen, einen viel weicheren und indirekten Ansatz in der Unterrichtskommunikation zu wählen. Ich erkannte, dass die nördlicheren Kulturen in einem direkten Kommunikationsstil sich heimisch fühlen, während südlichere Kulturen auf indirekte Weise sprechen. Heute kann ich diese Erfahrungen nutzen.

Direkte Konfrontation und offene Diskussionen sind Teil der Lernkultur in internationalen Business Schools, aber sie scheinen geläufigen Verhaltensregeln in fernöstlichen Gesellschaften entgegengesetzt…
Es gibt einen Weg, damit umzugehen. Mit jüngeren Studenten ist es einfach. Man lässt sie in einer Gruppe zu zweit oder dritt diskutieren. Als Lehrer sollte man vermeiden, einen einzelnen Schüler zu fragen. So ist die Antwort stets eine Antwort der Gruppe und niemand verliert das Gesicht. Im Laufe der Zeit lernt man kleinere Tricks, um diese Situationen zu meistern. Aber die kulturellen Unterschiede haben sich in den Jahren auch ein wenig verringert, sogar bei älteren Studiengangteilnehmern.
 
Als ehemalige MBA-Direktorin haben Sie verschiedene Aufgaben übernommen, einschliesslich der akademischen Qualitätskontrolle. Wie kann die Qualität auf drei Kontinenten, an drei verschiedenen Schulen und in drei Kulturen garantiert werden?
Das System muss richtig funktionieren, denn das System garantiert die Qualität. Als wir nach Accra und Zürich kamen, war klar, dass wir unsere CEIBS Faculty, die Professoren, an diesen Orten haben mussten. Darauf bestehen die Akkreditierungsorganisationen. Wir können nicht Ausbildung und Lehre auslagern, den gleichen Namen verwenden und die gleiche Akkreditierung erwarten. Wenn ich im GEMBA-Programm in Shanghai oder dem GEMBA-Programm in Übersee unterrichte, ist es die gleiche Person, und wenn ich in Accra unterrichte, sind die Kursinhalte dieselben wie in Shanghai oder Accra.

Alles ist identisch?
Die Lehrer sind gleich, die Kursinhalte sehr ähnlich, aber die Fallstudien sind unterschiedlich. Gestern habe ich einen Fall aus einem Markt mit niedrigem Einkommen diskutiert. In Accra sprachen wir über die gleiche Philosophie und Prinzipien wie in Shanghai, aber wir haben eine lokale Fallstudie verwendet. In Shanghai sprechen wir über die gleichen Themen, aber in einem stärker entwickelten Markt. Erst heute hatten wir hier in Accra eine interessante Diskussion; Wir sprachen über digitale Medienkanäle, die sich in China entwickelten, und alle, Chinesen, Afrikaner und Europäer waren ungeheuer interessiert an dem, was in China geschah. Das ist das Ziel des Unterrichts: die CEIBS-Prinzipien bleiben dieselben, egal wer unterrichtet und egal wo. Wir beginnen zum Beispiel, Parallelen zwischen Afrika und China zu zeichnen, weil jeder sagt, dass Afrika das repliziert, was China durchgemacht hat.

Werden wir Sie früher oder später auch auf dem CEIBS Zurich Campus sehen?
Im nächsten Jahr unterrichte ich im neuen GEMBA Programm in Accra. Aber ich hoffe, bald nach Zürich zu kommen.

Wir freuen uns, Sie hier zu sehen!
18.02.2017
QS MBA World Tour: Wien, Amsterdam, Düsseldorf
QS MBA World Tour: Wien, Amsterdam, Düsseldorf
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Wien
Datum/Zeit: 27.02.17 - 18.00 - 22.00 Uhr

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Professor Tulpplein 1
1018 GX Amsterdam
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Düsseldorf
Datum/Zeit: 20.03.17 - 17.30-21.30

Ort:

Leonardo Royal Hotel Düsseldorf Königsallee
Graf-Adolf-Platz 8, 40213 Düsseldorf
Deutschland
18.02.2017
VDI - Career Days: München
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Die VDI Career Days in München richtet sich an Ingenieure mit Berufserfahrung sowie Young Professionals.

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München
Datum/Zeit: 16. März 2017 11:00 - 17:00 Uhr

Ort:

MOC Veranstaltungscenter
Lilienthalallee 40
80939 München
Deutschland
24.01.2017
“Lorange Institute of Business Zurich” wird “Zurich Institute of Business Education”
“Lorange Institute of Business Zurich” wird “Zurich Institute of Business Education”
Das Lorange Institute of Business Zurich ändert seinen Namen und wird als Zurich Institute of Business Education seine Programme anbieten. Die Namensänderung ist eine Folge der Übernahme durch die CEIBS Gruppe, deren Mitglied die Business School in Horgen seit Ende 2015 ist.

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Das Zurich Institute of Business Education wird ab 1.1.2017 sämtliche Programme anbieten, die bis Ende 2016 unter dem Namen Lorange Institute of Business Zurich angeboten wurden. Die Namensänderung bildet den Abschluss des Prozesses, der vor zwei Jahren mit der strategischen Kooperation zwischen dem Lorange Institute of Business Zurich und der China Europe International Business School (CEIBS) begonnen hatte.

Vorgeschichte
Anfangs 2015 begann zwischen dem damaligen Lorange Institute of Business Zurich und CEIBS eine strategische Kooperation: das Lorange Institute öffnete die Türe zu einem neuen Weiterbildungsmarkt und CEIBS verstärkte seine Angebote in Europa und der Schweiz; das Lorange Institute wurde Mitglied der CEIBS Gruppe.

Ende 2015 übernahm CEIBS sämtliche Räumlichkeiten in Horgen – dazu gehören zwei Multimedia-Auditorien mit bis zu 90 Plätzen sowie verschiedenen Gruppenarbeitsräume, Büros und das eigene Restaurant. Im Lauf dieses Jahres wird das Zurich Institute of Business Education die Umbauarbeiten auf dem Campus am Zürichsee abschliessen. Damit richtet sich die Schule noch gezielter auf die Bedürfnisse von zeitgemässer Wirtschaftsweiterbildung im internationalen Kontext aus.

Weiterbildung: Global Executive MBA
Herzstück der Weiterbildung am Zurich Institute of Business Education bleibt der 2016 erstmals durchgeführte CEIBS Global Executive MBA. Die Top-Weiterbildung führt die Teilnehmer nach Horgen an das Zurich Institute of Business Education sowie nach Schanghai und Accra. Laut Finacial Times ist es die beste internationale EMBA Ausbildung der Schweiz (weltweit auf Platz 13).

Partnerprogramme, Firmenprogramme, Kurzprogramme
Das Zurich Institute of Business Education wird die bisherigen Programme weiterführen. Dazu zählen Partnerprogramme wie das im vergangenen November in Singapur durchgeführte Food-/Agribusiness Forum und Firmenprogramme im In- und Ausland, die individuell auf die Anforderungen von Firmen zusammengestellt werden. Weiter bietet das Zurich Institute of Business Education zahlreiche Kurzprogramme und Veranstaltungen zu aktuellen und relevanten Themen wie „Managing Big Data“ oder „laterale Führung“ im kommenden März.


Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Philipp Boksberger, CEO/President Zurich Institute of Business Education, +41 44 728 9986, info@No spam please!ceibs.ch
24.01.2017
„Der Name einer Business School muss global sein.“
„Der Name einer Business School muss global sein.“
Message von Prof. Dr. Peter Lorange

Seit dem 1. Januar bietet das Lorange Institute of Business seine Programme unter einem neuen Namen an. Die Schule wurde umbenannt in Zurich Institute of Business Education. Seitdem ich die Schule an die bekannte China Europe International Business School (CEIBS), bei der ich Vorsitzender des International Advisory Board bin, verkauft habe, war die Umbenennung fällig.

Eine Business School, die Teil der CEIBS Gruppe ist, braucht einen Namen, der Internationalität reflektiert. Internationaler als CEIBS mit drei Schulen auf drei Kontinenten - Asien, Europa, Afrika - kann eine Business School kaum sein. Ich bin der Überzeugung, dass der Name „Zürich“ als ein weltweit anerkannter Städtename für einen ebenso bekannten Bankenplatz genügend Internationalität besitzt, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

Nur schon nach einem Jahr erkennen wir die überaus positiven Auswirkungen des Zusammenschlusses. Lernen bedeutet heute mehr als einen interkulturellen Workshop anzubieten. Bei uns studieren Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mindestens drei Kulturen Schulter an Schulter. Der Lernprozess wird dadurch um ein Vielfaches reichhaltiger.

Die Internationalität schliesst nicht zuletzt auch mehr ein als nur Master-Klassen; auch Direktoren und Firmeninhaber aus China kommen nach Zürich und besuchen dort sowie in Deutschland international bekannte Firmen. Wer ebenfalls nach Zürich kommt, sind Teilnehmer der sogenannten Senior Executive Programme; als dies macht den Campus in Zürich zu einem Hub für den internationalen Austausch. All dies stimmt mich sehr optimistisch für die Zukunft.

Peter Lorange
Co-Vorsitzender International Advisory Board CEIBS
Ehrenpräsident des Zurich Institute of Business Education
Präsident em. IMD
24.01.2017
Zurich Living Case: Bikedrive von Maxon Motor AG.
Zurich Living Case: Bikedrive von Maxon Motor AG.
Hinter dem «Bikedrive» steckt das Schweizer Traditionsunternehmen Maxon Motor, das Hightech Elektroantriebe baut und entwickelt. «Bikedrive» ist ein Nachrüst-Set, mit dem sich jedes Fahrrad in leistungsstarke e-Bikes verwandeln lässt. Maxon Motor gehört mit seinen DC-Motoren zu den weltweit führenden Herstellern. So treiben Maxon Motoren die Nasa-Rover auf dem Mars an. Die Antriebe sind ebenso in Insulinpumpen eingebaut wie in chirurgischen Handgeräten in humanoiden Robotern oder in hochpräzisen Industrieanlagen, in Tattoo-Maschinen, Passagierflugzeugen, Kameraobjektiven, Rennautos, Herzpumpen und Prothesen. Oder eben wie der «Bikedrive» in Fahrrädern. Thomas Steger ist PM Business Development eMobility bei Maxon Motor.

Herr Steger, was veranlasste Sie, eine Fallstudie in Auftrag zu geben zum Thema e-Mobilität?
Die Geschäftsleitung von Maxon hat beschlossen, das Geschäftsfeld e-Mobilität aktiver zu bearbeiten. Wir haben mittlerweile auch ein erstes Produkt im Fahrradmarkt, den Maxon Bikedrive, zur Marktreife gebracht und damit Erfahrungen sammeln können. Dies ist ein Nachrüst-Set, bestehend aus Heckantrieb, Akku und PowerGrip, mit dem man sein Velo in ein eBike umbauen kann. Für zukünftige Projekte sind unabhängige Marktstudien sehr interessant und hilfreich. Darum haben wir die Studie in Auftrag gegeben und zwar in zwei Teilen: Marktbearbeitung „Bikedrive“ in der Schweiz und international.

Wie reagierte das Management in der Firma insgesamt auf den Entscheid, eine Studie in Auftrag zu geben?
Man stand sehr positiv zu diesem Entscheid. Die e-Mobilität ist ein neues Geschäftsfeld, das man strukturiert angehen will.

Welche Antworten oder Lösungen erwarteten Sie von der Fallstudie: Nur Ergänzungen zu Ihren bisherigen Lösungen oder gänzliche neue Wege?
Uns ging es vor allem darum, eine neutrale Betrachtung der aktuellen Situation zu erhalten und damit die Frage zu beantworten, wie wir mit Bikedrive im Markt positioniert sind. Gleichzeitig waren und sind wir auch komplett offen für gänzlich neue Wege - und diese wurden in der Studie dann ja auch aufgezeigt.

Unterscheidet man bei Maxon Motor, ob das Consulting von einer Fallstudie wie dem Living Case oder von einer klassischen Beratungsfirma stammt?
Nicht, wenn es um die Ergebnisse geht; hingegen ist der modus operandi ein anderer. Für uns war der Living Case eine intensive Phase. Aber sie lieferte innerhalb von zwei Wochen, so lange dauert die Fallstudie an der Business School, verwertbare Resultate. Mit einem Consulting Unternehmen dauern Studien in der Regel länger.

Warum wählten Sie gerade das Zurich Institute of Business Education?
Aufgrund einer persönlichen Empfehlung: ein Maxon Mitarbeiter und Alumnus der Schule, welcher die Living Case Methode persönlich kannte und sehr gute Erfahrungen damit gemacht hatte. Er hat diesen Case vorgeschlagen und vermittelt.

Gibt es positive Aspekte aus der Zusammenarbeit mit den Teilnehmern des  EMBA, die Sie nach Abschluss der Studie hervorheben können?
Wir sind der Ansicht, dass die Durchmischung der Gruppen sehr hilfreich war. Die Studierenden kommen ja nicht nur aus verschiedenen Branchen und haben alle ihre persönlichen Interessen; sie kommen auch aus verschiedenen Ländern. Somit erhielten wir quasi einen „globalen Blick“ auf unser Produkt mit seinem Markt. Positiv war zudem, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr engagiert waren. Letztlich hat der Austausch allen beteiligten Parteien Spass gemacht.
24.01.2017
Ihre GEMBA-Anmeldung: warum wir so viele Informationen benötigen.
Ihre GEMBA-Anmeldung: warum wir so viele Informationen benötigen.
Sicherung der Qualität ist uns in jeden Moment wichtig. Um Ihrem und unserem Ausbildungs-Qualitätsanspruch gerecht zu werden, analysieren wir die Kandidatenprofile und fordern deshalb von den Bewerbern verschiedene Dokumente, geschriebene Texte und Testresultate. Der Bewerbungsprozess gliedert sich daher in verschieden Bereiche und Phasen. Auf den ersten Blick mag Ihnen die Anmeldung kompliziert und aufwendig erscheinen, aber es ist ein entscheidender Faktor, um Ihnen eine international anerkannte, hochwertige Ausbildung zu garantieren. Als Business School möchten wir Ihnen nicht nur Top Dozenten und Lerninhalte bieten, sondern auch spannende Kommilitonen. Das Lernumfeld und die Gruppendynamiken werden von der Fach- und Sozialkompetenz der gesamten Studiengruppe beeinflusst und darum möchten wir Sie mit Kommilitonen Ihres Niveaus zusammenbringen. Auf die richtige Mischung kommt es an.

Um Ihnen den Anmeldeprozess so einfach wie möglich zu machen, steht Ihnen unser Client Relations Team persönlich zur Verfügung und unterstützt Sie vom ersten Tag an. Natürlich können Sie alle Informationen auf unserer Internetseite finden. Vielleicht ist Ihnen der leichtere Weg sympathischer, dann rufen Sie uns an: +41 44 728 99 44

Tipp: Wenn Sie im September 2017 Ihr Studium beginnen möchten, warten Sie bitte nicht zu lange mit Ihrer Kontaktaufnahme.
 

Unser GEMBA ist nicht nur eine fachliche Weiterbildung. Ein wesentlicher Mehrwert, nebst den Top-Dozenten, liegt in den immer wieder neu zusammenkommenden Teams aus Teilnehmern für Gruppenarbeiten, Diskussions- und Reflektionsrunden, etc. - hier kommt es auf die richtige Mischung an.

Es ist uns ein Anliegen, dass Sie von den verschiedenen Teilnehmenden auch auf der persönlichen Ebene profitieren. Damit Sie auch von Ihren unterschiedlichen und gegenseitigen Erfahrungen lernen können, evaluieren wir die Kandidaten so, dass Sie sowohl fachlich wie auch persönlich den höchsten Nutzen aus Ihrer Weiterbildung ziehen.

Ihre Anmeldung für den Global Executive MBA: einfach und persönlich in 3 Schritten.

1. Schritt: CV
Schicken Sie uns Ihr CV. Unser Client Relations Team wird direkt mit Ihnen Kontakt aufnehmen und in einem persönlichen Gespräch Ihre Bedürfnisse und unsere Anforderungen abgleichen.

2. Schritt: Executive Assessement
Die Executive Assessment wurden speziell entwickelt, um Ihre Voraussetzung für den GEMBA vor dem Hintergrund Ihrer beruflichen Erfahrung zu bewerten. Das Assessment misst Kriterien, die auch in unserem GEMBA Programm zu den Voraussetzungen zählen wie kritisches Denken, Analyse und Problemlösung.

3. Schritt: Anmeldeformular
Nach dem Assessement verfügen Sie mit Ihrer persönlichen Punktzahl über eine wichtige Information, die Sie in unser Anmeldeformular eintragen können.

Zur Anmeldung
19.01.2017
WEF 2017, Davos. Interview mit Dr. Yuan Ding
WEF 2017, Davos. Interview mit Dr. Yuan Ding
„Wir können von der Schweiz lernen.“

Am World Economic Forum WEF in Davos interviewte Reto Lipp vom Schweizer Fernsehen SRF CEIBS Vice President und Dean Dr. Yuan Ding.

Yuan Ding sagte, China könne von der Schweiz lernen, wie die Fertigungstiefe beibehalten werden könne. Gleichzeitig sagte er, die Schweiz könne eine Art Rollenmodel für China sein.

Sie bringe es fertig, trotz hoher Produktionskosten innovativ und wettbewerbsfähig zu sein. Gelingt es Schweizer Firmen, ihre Produkte nach China zu bringen, dann hätten die Firmen einen Multiplikator Effekt von zehn oder hundert. Um diese Potenziale zwischen der Schweiz und China noch besser zu nutzen, hat CEIBS vor etwas mehr als einem Jahr den Campus des Zurich Institute of Business Education übernommen.


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20.12.2016
Food & Agribusiness Forum in Singapore
Food & Agribusiness Forum in Singapore
The food and agribusiness industry is tasked with feeding the global human population on a daily basis. In a world of limited resources, and with a growing population, meeting this challenge requires ingenuity, innovation and cooperation among the industry’s leaders on an increasingly intensive scale.

Approximately 90 C-suite executives from the Food & Agribusiness industry in the Asia-Pacific region, as well as from Europe, the U.S. and Canada, gathered in Singapore November 21-22, 2016 to discuss the challenges facing the global food & agribusiness industry. The forum was a unique opportunity for leaders in the industry to engage in intensive learning with their peers in an exclusive setting, and to discuss real-life business cases and current strategic challenges.

Four actual or “live” business cases were researched and written exclusively for this forum by Prof. Dr. Peer Ederer, a professor at the Lorange Institute and Academic Director of the Forum. The business cases were presented at the forum and discussed among the participants in their study groups. Prof. Ederer was supported by Dr. Thomas Lans, Specialist for Entrepreneurial Learning and Competences, Wageningen University and Research, and Professor Dr. Jean Lee; Michelin Professor of Leadership and HR and Director at the CEIBS Leadership Behavioural Laboratory.

The case studies focused on current challenges faced by Australia’s Kilcoy Pastoral Company, Godrej Tyson Foods from India, Adisseo (China) and Monde Nissan (Philippines). The CEO`s from all of the companies featured in the business cases were in attendance and actively participated. The setting provided the unique opportunity for these leaders to engage with and receive feedback from the participants, who were themselves also executives in agribusiness.

The Asia Pacific Food & Agribusiness Forum in Singapore was presented in part by the Lorange Institute, together with CEIBS, Wageningen University from Holland, Ceva Santé Animale, a global veterinary group and Temasek, an investment company in Singapore.
20.12.2016
"Unsere Klasse könnte nicht internationaler sein."
"Unsere Klasse könnte nicht internationaler sein."
Uzo-Ojinnaka Caroline Obianuju, kurz Uju genannt, ist Geschäftsführerin der Beniz Construction Depot - BCD in Nigeria. Beniz Electricals Limited wurde 2006 gegründet, um elektrische Materialien zu einem erschwinglichen Preis für die Öffentlichkeit zu beschaffen, wobei der Schwerpunkt auf dem Einzelhandelsmarkt liegt und die Firma sich mittlerweile in Beniz Construction Depot weiterentwickelt hat. Das Unternehmen exportiert verschiedene Rohstoffe; mit den erwirtschafteten Devisen finanziert sie ihre Importe. Uju wurde zum GEMBA-Klassenpräsidenten der ersten Studiengruppe 2016 gewählt.

Uju, wie sieht Ihr Tagesgeschäft in Lagos aus?
Als Geschäftsführerin von Beniz Construction Depot - BCD habe ich die Verantwortung, ein One-Stop-Baustoff-Depot zu konzipieren und zu starten. Dazu gehören die Entwicklung von Businessplan-, Finanz- und Beschaffungsmodellen sowie Sourcing-Fonds über verschiedene Kanäle, die Zusammenstellung einer in jedem Sinn herausragenden Geschäftsführung, eines top Managements und hervorragender Mitarbeiter, Vertrieb, Kundenservice und Management und die Schaffung einer allgemeinen Sichtbarkeit und Akzeptanz der Marke BCD.

Ich beaufsichtige auch die Beschaffung und die Verwaltung für alle Produktkategorien und führe Analysen zur Optimierung der Bestandsmanagementsysteme durch und schliesslich schaffe ich Prozesse, um sicherzustellen, dass unsere Kunden immer eine hohe Verfügbarkeit an Produkten haben. Darüber hinaus leite ich Initiativen, um Umsatz, Kundenerfahrung und die operative Leistung zu verbessern.

Wie kommt jemand wie Sie mit all diesen Verpflichtungen noch auf die Idee, eines Executive MBA und warum haben Sie sich für CEIBS entschieden?

Jetzt verlangen Sie von mir aber, die Büchse der Pandora zu öffnen! BCD ist ist für mich insgesamt eine Innovation. Ich finde sie gleichzeitig aufregend, wie sie mich auch erschreckt ... der Erfolg unseres Expansionsprogramms ist von einer guten Führung abhängig; meine Fähigkeit, die Vision und Strategie des Unternehmens effektiv an meine Kollegen weiterzugeben, ist essentiell. Deshalb muss ich überall besser werden, in meinem täglichen Coaching, dem Networking und Mentoring, auch was mein Mindset betrifft. Darüber hinaus freue mich, neue Bekanntschaften zu schliessen. Ich glaube, all dies werde ich durch das CEIBS GEMBA-Programm erreichen.

CEIBS ist eine internationale Handelsschule, aber nur in China bekannt. Haben Sie dies in Überlegungen einbezogen?
Die meisten unserer Produkte bei BCD sind in China hergestellt, daher mein Interesse an CEIBS vor allen anderen Schulen. Mich motiviert aber auch, was Ibukun Awosika mit SOKOA (der Chair Center Ltd. in Nigeria) als CEIBS Alumna erreicht hat; ich denke an neuen Beziehungen sowie ihre Erfolge. Nicht zu vergessen: Frau Ibukun ist derzeit die erste weibliche Vorsitzende der First Bank Nigeria PlC!

Ihre GEMBA-Klasse mit Teilnehmern aus drei Kontinenten und so vielen Kulturen könnte nicht internationaler sein. Die Dozenten sind international, darunter auch Experten aus den USA, Frankreich, Deutschland, China. Können Sie Ihrer Klasse einen Einblick geben, wie die Teilnehmer mit der Vielfalt umgehen?

Tatsächlich könnte die Schule internationaler nicht sein. Wir sind 28 Teilnehmer im ersten CEIBS ZURICH GEMBA Programm. Dreizehn Studenten kommen aus Afrika, fünf aus Europa und zehn aus China. Wir haben insgesamt 25% Frauen in unserer Klasse.

Wie vielfältig kann eine Klasse sein?
Wir haben erlebt, dass gerade die Vielfalt unsere Stärke ist, weil jeder von uns eine andere Perspektive mitbringt sowie eine Fülle von Erfahrungen. Dies gibt allem, was wir tun, eine andere, zusätzliche Dimension, löst andere, unterschiedliche Interaktionen in der Klasse aus. Ich könnte mir keine bessere Klasse wünschen!

Die neue GEMBA wird in Zürich, Accra und Shanghai angeboten. Welchen der Standorte haben Sie erlebt - welcher ist Ihr Favorit?

Ich habe noch nicht alle drei gesehen... Ich war nur in Zürich und im Januar bin in Accra. Im September dann werde ich auch noch Schanghai entdecken. Natürlich habe ich Bilder gesehen und mich mit Leuten ausgetauscht, die an allen drei Schulen waren. Schanghai ist sicher der grösste Campus, aber meiner Meinung nach ist ein Vergleich schwierig.

Sie leben und arbeiten in Nigeria. Die CEIBS GEMBA wird in Accra, Schanghai und Zürich angeboten. Fahren Sie die 500 km von Lagos nach Accra (über Benin und Togo) oder fliegen Sie?
Ich setze mich in den Flieger.

Geschäfts- und das Schuljahr neigen sich dem Ende zu. Das hat nun nichts mit dem GEMBA zu tun: wie und wo feiern Sie Neujahr?
Weihnachten- und Neujahr werde ich zu Hause in Lagos Nigeria feiern zusammen mit meiner Familie (und ich habe eine grosse Familie!) und Freunden. Bei uns ist es Tradition, dass unser Haus während dieser festlichen Jahreszeit offen für alle ist. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu feiern, wenn Sie in unserer Nähe sind.
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