07.06.2018
GEMBA: Global EMBA Overseas Electives
GEMBA: Global EMBA Overseas Electives
Wir schicken unsere Teilnehmer auf eine globale Reise. Zum Beispiel: Indien

Um in der globalen Arena zu bestehen, ist eine Erfahrung unerlässlich: man braucht im globalem Geschäftsumfeld Erfahrung aus erster Hand. Aus diesem Grund hat CEIBS die "Global Electives" genannten Wahlmodule eingeführt. Teilnehmer des Global Executive MBA Programms haben die Möglichkeit - und die Verpflichtung - mindestens zwei von sieben globalen Wahlmodulen auf fünf Kontinenten auszuwählen.

Die Global Electives bieten aber nicht nur die Möglichkeit, das globale Geschäftsumfeld persönlich zu erfahren. Die Wahlmodule werden auch mit einigen Wahlfächern des Global EMBA Programms der IESE Business School aus Spanien kombiniert. Auf diese Weise bauen die Teilnehmer ihr Netzwerk weiter aus.

Robert Hartmann studiert derzeit im 20-monatigen GEMBA-Programm. Er ist General Manager der Business Unit 'Technology' der DKSH Switzerland, einer führenden Dienstleistungsgruppe im Business Segment Marktexpansion mit Fokus auf Asien. Er hat an mehreren Auslandsmodulen teilgenommen. Erst vor kurzem kehrte er von einer Woche in Indien zurück.

Herr Hartmann, aus welchem Grund haben Sie das Indien-Modul gewählt?
Ich habe ein Jahrzehnt in China gelebt, was übrigens ein Grund ist, warum ich das CEIBS Global Executive MBA Programm gewählt habe. Indien war etwas Besonderes für mich, weil ich einen China-Standpunkt hatte, und nach Indien zu gehen bedeutete gewissermassen, mich auf die andere Seite des Zauns zu begeben.

Kommt hinzu, dass ich einen Teil einer Industriezone namens Innodel in Basel Area Schweiz besitze. Eine der Firmen, die dort eine Fabrik bauen, ist eine indische Biotech-Firma. Da Indien stark im Pharmabereich ist, wollte ich wissen, wie es funktioniert und ob ich zusätzliche Investoren gewinnen kann. Deshalb wollte ich persönlich dorthin gehen und die Situation der Investoren verstehen. Rückblickend kann ich sagen, dass die Reise hilfreich war, und ich möchte betonen, dass es gut ist, dass CEIBS diese globalen Programme hat. Weil genau das bedeutet, global zu sein, und ich finde, dass dies der richtige Weg ist.

CEIBS verspricht Einblicke in die Wirtschaft, das Land und seine Kultur. Was ist Ihre Erfahrung?
Alle drei Bereiche wurden berücksichtigt. Man kann das Allermeiste rein ökonomische entweder computergestützt oder von einer Schulbank aus lernen. Will man aber ein Land verstehen, muss man irgendwann anfangen, sich unter die Leute zu mischen, um die Kultur zu erleben. Wir gingen ans Indian Institute of Management in Bangalore, einer der Top 3 Business Schools in ganz Indien. Dort hatten wir regen Austausch mit Top-Professoren und mehr als das, wir nahmen an einem Panel Teil mit lokalen indischen Unternehmern. Hier erhielt ich wertvolle Einblicke in die lokale Start-up-Szene und hatte die Möglichkeit, direkt mit sehr erfolgreichen Gründern zu interagieren.

Abgesehen davon, nehme ich an, haben dann auch die Firmenbesuche engere Kontakte mit der Wirtschaft gebracht?
Das haben sie, tatsächlich; Wir haben unter anderem Infosys, IBM Labs und Tata besucht, was im Rückblick mein Lieblingsbesuch war. Tata wurde zu einer globalen Marke und gab uns viele Einsichten. Es war interessant zu sehen, dass Tata eine Art Anti-Model ist, denn das Unternehmen produziert und vertreibt fast alles, was man sich vorstellen kann. In Bezug auf die Grösse des Unternehmens ist der Eigentümer ein bescheidener Mann, und darüber hinaus hat das Unternehmen auch noch eine eigene Stiftung, die ein Drittel der Tata-Aktien besitzt. Eine weitere interessante Tatsache ist ihre Herangehensweise an zentrale Dienste. Zentrale Geschäftsfunktionen müssen ihre Dienstleistungen an die Geschäftseinheiten der Gruppe verkaufen; das bedeutet, dass ihre internen Dienste als Unternehmen ausgeführt werden.

Die Woche war offensichtlich sehr informativ. Was war das Wertvollste, das Sie mitgenommen haben?

Ich wurde an das schiere Ausmass des Landes erinnert. Und ich war beeindruckt davon, wie unternehmerisch und innovativ das Geschäft- und Wirtschaftssystem ist. Einer der Teilnehmer des erwähnten Panels war der Gründer eines Impact Investing VC-Fonds. Er sagte uns, wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht mehr als 10 Millionen Verbraucher erreicht, sei er nicht interessiert.

Es erinnerte mich somit daran, dass der indische Investor, der seine Fabrik im Hightech-Park Innodel baut, sich auf Volumina jenseits der 8 Millionen Einwohner der Schweiz vorbereitet. Er produziert für Indien, was bedeutet, dass er schnell und effizient skalieren kann. Eine in der Schweiz hergestellte, hochpräzise und hochautomatisierte Fabrik wird ihm erlauben, genau das zu tun.

Haben Sie bis jetzt auch schon an anderen Global Electives teilgenommen?
Ich war auch in Sao Paolo und ich war in Israel. Jeder Ort hat seine Vorzüge. Brasilien ist ein beeindruckender Schmelztiegel von Ethnien und hat einen starken Agrarsektor aufgebaut. Israel hat mich mit seiner Innovationsfähigkeit beeindruckt. Das India Elective hat sich als besonders wertvoll erwiesen, da ich bereits geschäftliche Berührungspunkte mit Indien habe und davon ausgehe, in Zukunft mehr zu haben.
07.06.2018
Das Zürich Staff Development Programm
Das Zürich Staff Development Programm
Unser Staff Development Programm 2018 besteht aus zwei Modulen mit je einem Modul auf dem CEIBS Campus Zürich und einem Modul auf dem Campus in Peking.

Management und Leadership sind dabei die tragenden Säulen, um unsere sogenannte Service Excellence zu stärken, weshalb sie auch zu den Kernthemen des ersten Moduls zählte – es fand vom 24. Mai bis 28. Mai statt.

Das Ziel des Programms besteht darin, die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter in den Bereichen Management und Führung weiter zu stärken und sie dabei zu unterstützen, mit grösserer Kompetenz bereit zu sein für herausfordernde Aufgaben und dabei zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Schule beizutragen.

Prof. Yuan Ding eröffnete das Programm mit einer Einführung zur CEIBS-Strategie. Weiter analysierte er den Victorinox-Case, der Teil unserer «Real Situation Learning Method» ist. Die Gruppe fuhr nach Ibach SZ zum Firmenbesuch der Victorinox-Produktion, wo Carl Elsener, CEO von Victorinox, sich persönlich Zeit nahm für die Gruppe.

Am zweiten Tages reiste die Gruppe am Vormittag nach Lausanne, besuchte das Olympische Museum und nahm im Anschluss an einer Veranstaltung an der Hotelfachschule Lausanne teil. Letztere ist neuerdings eine CEIBS-Partnerschule für das Hospitality EMBA Programm (HEMBA). Professor Marc Tierand hielt ein Referat zum Thema "Die Säulen der Service Excellence".

Während der letzten drei Tage wurde die Gruppe von CEIBS Professor Jack Wood im Bereich Führung und Management unterrichtet mit den Schwerpunkten ‘Entscheidungsfindung’. Dabei tauchte jeder einzelne in die Führungsgrundlagen jeder Person ein und lernte, wie man mit den MBTI, den von C.G. Jung entwickelten psychologischen Typen umgehen kann.

Abschliessend fügte Professor Gordon Adler einen anderen Blickwinkel zum Thema «Führung» hinzu, bei dem wirkungsvolle Kommunikation die Hauptrolle spielt.

17.04.2018
Zukunft braucht Herkunft
Zukunft braucht Herkunft
Lehrstellensuchende treffen Stellensuchende auf dem CEIBS Zurich Campus

Im Rahmen unserer Corporate Social Responsibility Aktivitäten lancierte der CEIBS Zurich Campus dieses neue Format um jugendliche Lehrstellensuchende mit älteren Stellensuchende zusammen zu bringen. Die vier Veranstaltungen, welche wir bereits durchführen konnten waren ein voller Erfolg für alle Teilnehmenden. Zukünftig soll das Format auch interessierten Firmen offen stehen.

Millenials sind die Zukunft von morgen. Sie sind es, die unsere zukünftige Arbeitswelt gestalten und dabei eigene Ansprüche an ihre Arbeitswelt stellen. Aber auch die derzeitige Generation bringt wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse in diesem Zusammenhang mit ein. Wie kann daher ein Austausch und Lernen voneinander gelingen, sodass alle Generationen profitieren?

Am bereits vierten Workshop „Zukunft braucht Herkunft“ trafen sich deshalb auf dem CEIBS Zurich Campus Fachkräfte von InnoPark Schweiz mit Schülerinnen und Schüler von Zürcher Sekundarschulen.
Moderiert von Anja Herde begaben sich die Jugendlichen in einen Austausch auf Augenhöhe mit erfahrenen Berufsleuten - und umgekehrt. Was können wir voneinander lernen? Was können wir von der Arbeitswelt von morgen erwarten? Wie arbeitet man zukünftig mit drei Generation zusammen?

In interaktiven Gruppenarbeiten kamen sich beide Generationen näher und begaben sich in einen gemeinsamen Austausch auf Augenhöhe. So wurden Brücken zwischen den Generationen gebaut und Vorurteile abgebaut sowie eine gemeinsame Vorstellung für die zukünftige Arbeitswelt entwickelt. Vorurteile haben bei weitem nicht nur die Älteren gegenüber den Jugendlichen, wie man annehmen könnte. Auch Jugendliche pflegen Vorteile gegenüber der Welt der Erwachsenen, der Berufswelt mit ihren Unternehmen. Vordringliche Erkenntnis aller Beteiligten war, dass es insgesamt mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt. Beeindruckt stellten die Jugendlichen fest, dass die Älteren im Gespräch keine Tabus kannten. Diese Offenheit gefiel nicht nur, sie half auch, den Informationsaustausch zu vertiefen.

Bei der Diskussion um die Arbeitswelt von morgen, war für alle Beteiligte klar, dass sie von der Digitalisierung maximal geprägt sein wird. Nichtsdestotrotz ist gerade auch bei den Jugendlichen die Überzeugung stark, dass der Faktor Mensch als wesentlicher Bestandteil einer zukunftsfähigen Arbeitswelt erhalten und deshalb notwendig bleiben wird.

Anja Herde, Organisatorin und Leiterin der Workshops, war sich in der Abschlussrunde mit allen Teilnehmenden einig: „Der Generationsaustausch war ein voller Erfolg und stimmt uns alle sehr positiv. Wir sind zuversichtlich, die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam bewältigen und die Arbeitswelt positiv gestalten zu können“.

Anja ist Expertin für sektorübergreifende Kooperationen. Sie führte Projekte mit Führungspersonen aus Schule und Wirtschaft in Kooperation mit der PH Zürich durch und leitete Workshops mit Jugendlichen und Managern. Darüber hinaus ist sie Projektmitarbeiterin bei UPJ - Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR.

InnoPark Schweiz ist eine Organisation, die die Arbeitsmarktfähigkeit von höher qualifizierten Personen im beruflichen Wandel verbessert. Das Angebot umfasst die gezielte Förderung fachlicher und sozialer Kernkompetenzen mit einem breiten Weiterbildungs- und Coaching-Programm sowie die Umsetzung von ausgewählten Projekten.

09.02.2018
CEIBS Zurich Campus CEO Event
CEIBS Zurich Campus CEO Event
Erster CEIBS CEO Event mit hochkarätigem Panel zum Thema: China nach dem 19. Parteikongress - Absicht und Wirklichkeit, moderiert von Martina Fuchs, CNN Money Schweiz

Senior Executives von PwC, Nestlé und der Georg Fischer AG folgten der Einladung von Prof. Ding Yuan, CEIBS Vice President und Dean, und kamen am Abend des Chinesischen Neujahrsfests zu einer Podiumsdiskussion über die chinesische Wirtschaft auf dem CEIBS Zurich Campus zusammen.

Moderiert von Martina Fuchs, der frisch gebackenen CNN Money Switzerland Moderatorin, stand die Veranstaltung unter dem Titel "China nach dem 19. Parteitag: Absicht, Realität und Erwartungen". Mehr als 70 Teilnehmer füllten den Konferenzsaal im ersten Stock mit Blick auf die nächtlichen Lichter über dem Zürichsee.

Als die Lichter angingen, sassen neben Prof. Ding Yuan auf dem Podium Felix Sutter, Partner und Leiter der Asia Business Group bei PwC Schweiz und gleichzeitig Präsident der Schweizerischen Chinesischen Handelskammer (SCCC); Josef "Joe" Müller, ehemaliger Leiter von Nestlé in der Grossregion China sowie Yves Serra, Präsident und CEO der Georg Fischer AG.  Komplettiert wurde das Podium durch Prof. Ding Yuan, CEIBS Vice President und Dean.

Chinas Wandel vom Werkbank der Welt zu einer von Konsum und Dienstleistungen geprägten Wirtschaft, hielt Prof. Ding Yuan fest, sei unaufhaltbar, und er betonte die wachsende Bedeutung der Verbraucher in den Schwellenländern in Asien, die das Wirtschaftswachstum weltweit vorantreiben. Er rechnet damit, dass bis zum Jahr 2030 in China, Südostasien und Indien rund 3 Milliarden Verbraucher aus der Mittelschicht kommen werden. Joe Mueller erwartet deshalb auch, dass China bald einer der am weitesten entwickelten Märkte der Welt sein werde. Hinsichtlich der das Podium bestimmenden Frage erwartet er, dass Chinas Wirtschaft in den nächsten fünf Jahren stabil bleiben wird.

Die Unterschiede zwischen den Märkten in China und den USA wurden ebenfalls diskutiert. Prof. Ding Yuan sagte, der offensichtliche Unterschied zwischen den beiden sei, dass die USA immer eine Freihandelsnation gewesen seien, aber in letzter Zeit von diesem Prinzip abzukommen scheinen, während es bei China gerade umgekehrt sei. Felix Sutter wies darauf hin, dass neben politischen auch technologische Unterschieden ebenso eine Rolle spielten für die Entwicklung beider Volkswirtschaften.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion mischten sich die Teilnehmer und Zuhörer. Bei einem reichhaltigen Buffet mit chinesischen Spezialitäten blieb Zeit zum Diskutieren und Netzwerken und nicht zuletzt zum Anstossen auf das Chinesische Neujahr, das den Beginn des Jahres des Hunds markiert.
09.02.2018
CEIBS Alumni in Europa: Erstes Chapter Head Meeting
CEIBS Alumni in Europa: Erstes Chapter Head Meeting
Wir haben im Januar unser erstes Europa-Chapter-Head-Meeting mit Vertretern aus Grossbritannien, Frankreich, der Schweiz, Spanien, Deutschland, so wie dem GAA (Alumniorganisation der Vorgängerschulen) und dem CEIBS Alumni International Chapter über Skype abgehalten.

Jedes Kapitel hatte die Möglichkeit, über seine Prioritäten für das kommende Jahr zu informieren. Diskutiert wurde zunächst die gesamte CEIBS-Strategie in Europa, einschliesslich der "1 + 1-Veranstaltungen". Des Weiteren wurden Aktivitäten, die Potential bieten für Alumni-Treffen und Veranstaltungen in Europa besprochen - dazu zählen Europäische Foren, Excellence Exchange Programmes und Besuche von Dozentinnen und Dozenten.

Derzeit arbeitet das CEIBS Zurich Team an den Ergebnissen und wird zu gegebener Zeit informieren. So lange gilt:  Dran bleiben bis zum nächsten, neuen, spannenden und europaweiten Alumni-Event - demnächst!
07.12.2017
"Europa diskutiert, während China sich weiterentwickelt.“
"Europa diskutiert, während China sich weiterentwickelt.“
2. Sino-Swiss Healthcare Forum 2017

Laut Peter Ohnemus, Gründer und CEO von Dacadoo, werden Mobiltelefone dank Innovationen in Technologie und Big Data in ein Hospital verwandelt. Ohnemus gehörte zu einer Gruppe von Unternehmern des Gesundheitswesens, die auf dem 2. Sino-Swiss Healthcare Forum 2017 am 18. Oktober im Hauptsitz der UBS in Zürich unter dem Titel "Innovation: Weg in die neue Welt des Gesundheitsmanagements" referierten“.

Das Forum wurde gemeinsam von CEIBS und UBS organisiert und brachte Unternehmer und Investoren aus der ganzen Welt zusammen um über die neuesten Brancheninnovationen, Herausforderungen und Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen chinesischen und Schweizer Unternehmen zu diskutieren.

Unter den Teilnehmern waren 50 chinesische Unternehmer aus dem Gesundheitswesen, die in Europa für die CEIBS Smart Healthcare Study Tour waren, während der Firmenbesuche und Fallstudien mit der CEIBS Real Situation Learning Method ™ kombiniert werden. CEIBS Adjunct Professor for Entrepreneurship, Vincent Chang, leitete die Study Tour.

Ihre Exzellenz Yanping Gao, Generalkonsulin der Volksrepublik China in Zürich und im Fürstentum Liechtenstein, wies darauf hin, dass Chinas schnell wachsende ältere Bevölkerung ein Bereich ist, der ihrer Meinung nach sowohl Herausforderungen als auch Chancen für die globale Gesundheitsbranche biete. Obwohl diese Bevölkerung die höchsten Gesundheitskosten hat, können Innovationen wie KI und Big Data sowie neue Technologien dazu beitragen, die Kosten zu senken und die Patientenergebnisse zu verbessern.

Die Senkung der Kosten und die Verbesserung der Behandlungsergebnisse sind der treibende Faktor für viele der gegenwärtig diskutierten Innovationen: "Es besteht ein starkes Interesse an einer besseren digitalen Gesundheitsversorgung, die die Leute zu einem gesünderen Lebensstil führen kann", sagte Peter Ohnemus, Gründer und CEO von Dacadoo. "Durch die digitale Gesundheitsversorgung können 25 bis 35% aller Kosten in der Gesundheitsbranche gesenkt werden." Dabei geht es eher um Präventivmassnahmen als um Behandlungen.

Die Anwendung von Technologien zur Lösung von Engpässen im Gesundheitssystem ist jedoch in Entwicklungsmärkten wie China nicht so einfach. Peng Liu, Mitbegründer von Senyint International Digital Healthcare System, erläuterte die Ressourcenlücke zwischen Chinas Stadt- und Landbevölkerung und fügte an, dass China an der Entwicklung eines Systems arbeite, das medizinische Patientenakten in ländlichen Gebieten mit grundlegenden Dienstleistungen bereitstellen könne. Das ultimative Ziel sei ein System, sagte er, das nicht auf die Behandlung, sondern auf die Prävention ausgerichtet ist.

Jingping Mei, Vice President und General Manager Strategic Planning bei Fosun Pharma, erläuterte, dass neue Regierungspolitiken angekündigt wurden, die den Prozess der Zulassung und Einführung neuer Behandlungen in China beschleunigten, indem chinesischen Unternehmen die Nutzung von Studiendaten aus anderen Ländern ermöglicht wird.

Jüngere Chinesen möchte eher neue Technologien integrieren als sich zu viele Gedanken über den Datenschutz zu machen, und so sagte Zhen Xiao, CEO von Swiss Centers China: "China muss auf der einen Seite mehr aufholen, kann aber andererseits in einigen Bereichen einen Sprung nach vorne machen, da die Offenheit der Verbraucher in China grösser ist und weniger Datenschutz besteht.“ Ohnemus merkte an, dass in Europa viel Zeit mit dem Diskutieren von Datenschutzproblemen verbracht wird, während China zur weltweit führenden Kraft bei Big Data wird" und fügte an: "Europa diskutiert, während China sich erneuert.“

Aber CEIBS Präsident Pedro Nueno ist optimistisch, dass andere Länder aufholen werden. "China biete eine grosse Chance, aber es kämen noch mehr. Alles, was wir in China tun, kann in anderen Märkten angewendet werden", sagte er.

Frank Niedermann, Leiter Wealth Management APAC Schweiz bei der UBS, merkte an, dass Veranstaltungen wie das Forum wichtige Kooperationsmöglichkeiten für die Entwicklung der Branche bieten: "Wir sind stolz darauf, dass wir zusammen mit unserem Partner CEIBS diese Konferenz zu einem Erfolg machen konnten."

Professor Nueno wiederholte dies in seinen Schlussbemerkungen. "Dieses Forum war eine grossartige Lernmöglichkeit", sagte er. "Die Vernetzung war ausgezeichnet. Es ist eine gute Gelegenheit für alle, sich selbst zu bewerten und disruptive Theorien zu erforschen. "
07.12.2017
„Die Zeit der KPI im Performance Management läuft aus.“
„Die Zeit der KPI im Performance Management läuft aus.“
CEIBS Prof. Katherine Xin

Prof. Xin, Sie kommen nach Zürich und unterrichten ein viertägiges Modul zu Organizational Behavior. Welches sind die Kernelemente Ihres Programms
?
Im Grunde werde ich mich darauf konzentrieren, wie Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen auf individueller Ebene sowie auf Gruppen- und Organisationsebene miteinander interagieren. Schliesslich ist Organizational Behavior ein systematisches Studium der Verhaltensweisen und Einstellungen, die Menschen innerhalb von Gruppen und Organisationen aufweisen.

Das Verhalten von Menschen in Gruppen hat viel mit Zusammenarbeit zu tun: ist nicht die Zusammenarbeit darauf ausgerichtet - einschliesslich des „organisatorischen“ Verhaltens – Unternehmensziele mit möglichst grossem Erfolg zu erreichen?
Das ist sicher so. Deshalb beschäftigten wir uns im Unterricht auch mit diesen Fragen und diskutieren zum Beispiel, wie wir Einzelpersonen in Gruppen motivieren, mehr zu erreichen und wie sich Teams dabei verhalten. Wir sprechen über Gruppendynamik und Entscheidungsprozesse und wir stellen die Frage aller Fragen: Wie baut man Vertrauen auf in stark gemischten Teams? Wie schafft man Engagement innerhalb der Teams und für die Organisation? Die Antwort lautet: Wir müssen das Potenzial dieser Unterschiede nutzen.

Teams sind, wie Sie sagen, sehr dynamisch. Dies ist eine positive Eigenschaft, aber es kann auch Schwierigkeiten geben, manchmal sogar eine Quelle von Konflikten sein; wie soll man da gerade die Unterschiede nutzen?
Es gibt zwei Arten von Konflikten. Die eine fusst auf den Beziehungen untereinander, die andere auf den zu bewältigenden Aufgaben. Beziehungskonflikte entstehen durch individuelle Unterschiede in Bezug auf Persönlichkeit, Werte und Stile. Aufgabenkonflikte resultieren aus unterschiedlichen Denkweisen, aus unterschiedlichen Erfahrungen. Beziehungskonflikte wirken sich negativ auf die Leistung aus, während Aufgabenkonflikte für unsere Leistung konstruktiv sein können, wenn wir die Ebene der Konflikte auf einem Niveau halten, mit dem wir umgehen können. Wenn wir keine Aufgabenkonflikte haben, entsteht nicht genug Kreativität. Wenn es zu viele Aufgabenkonflikte gibt, wirkt sich dies negativ auf die Ergebnisse aus, da Leute in Arbeitssituationen durch einen zu hohen Aufgabenkonflikt emotional werden können. Hält man den Aufgabenkonflikt auf einem vernünftigen Niveau, ist die Situation am konstruktivsten.

Organisationsstrukturen sind manchmal sehr starr. Wie können wir uns diesen Strukturen anpassen?

Wenn Sie sich Organisationsstrukturen ansehen, werden Sie schnell erkennen, dass die Organisation unserer Arbeitsrollen eine zentrale Thematik ist.  Die Organisationsstruktur ist ein formales Kontrollmittel, während die Unternehmenskultur eine informelle Art der Kontrolle des Verhaltens von Menschen ist. Wir werden während des Moduls Vor- und Nachteile verschiedener Organisationsstrukturen vorstellen. Wir werden auch konkurrierende Frameworks von Organisationskulturen präsentieren. Eine funktionierende Organisationskultur generiert sowohl einen Zusammenhalt innerhalb der Organisation als auch eine Anpassung an die Aussenwelt. Dabei muss man langfristige und kurzfristige Stabilität gegenüber der notwendigen Flexibilität abwägen.

Kennen Sie die Klasse und die GEMBA-Studenten?
Ja, das ist wichtig; und wir kennen ihre Hintergründe. Da wir sogenannten Pre-Module-Assignements durchführen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Essays geschrieben haben, kennen wir ihre Erwartungen, und das ist für uns wiederum sehr wertvoll.

Ihr Fakultätskollege Jack Wood hat Kurse in Zürich unterrichtet, einschliesslich „Organizational Behavior“. Was ist der Unterschied zwischen seinem und Ihrem Modul?
Er konzentriert sich mehr auf Führung. Mein Kurs ist breiter, weil wir Fragen der Motivation, der Teamarbeit, der Unternehmenskultur, der Organisationsstruktur und des organisatorischen Wandels diskutieren. Wir diskutieren nicht so viel über Führung, um eine Überschneidung der beiden Module zu vermeiden.

Derzeit untersuchen Sie, wie effektives Performance Management die Denkweise und das Verhalten von Menschen beeinflussen kann. Können Sie uns ein paar Einblicke in diese Forschung geben?

Das Performance Management hat sich stark verändert. Ursprünglich hat sich das Performance-Management nach KPI gerichtet. Viele der Indikatoren waren quantifizierbar, z.B. Verkaufsziele, Marktanteile usw. Die Vorgesetzten und die Teams einigten sich auf die KPI und am Ende wurde die Erfolgsquote gemessen und die Bereiche, die man entwickeln wollte, wurden nach dieser Leistungsbeurteilung identifiziert.

Wie hat sich das geändert?
Mit dem Aufkommen neuer Geschäftsmodelle erkennen wir Trends im Performance Management. Alibaba in China zum Beispiel evaluiert die Leistung der Mitarbeiter auf der Grundlage der Mitarbeiterkultur und nicht auf der finanziellen Performance. Oder nehmen Sie die New Economy, die verschiedene neue Organisationsformen bietet. Die so genannte Shared Economy hat eine andere Organisationsstruktur, die unterschiedliche Formen des Performance Managements erfordert. Das Gleiche gilt für selbstverwaltete Teams.

Und wie bringen Sie das Verständnis Ihrer Forschung in Ihren Unterricht ein?
Ich präsentiere im GEMBA Kurs neue Wege und neue Modelle des Performance Managements basierend auf meiner Forschung. Ich fordere die Teilnehmer im Unterricht auf, über diese Trends und ihre eigene Unternehmenspraxis im Performance Management nachzudenken.

Vor etwa 2 Jahren wurde das Zurich Institute of Business Education zum CEIBS Campus Zürich. Wie wichtig ist der Schweizer Campus für die CEIBS heute?
Extrem wichtig. Wir haben drei Standorte in China, einen in der Schweiz und einen in Ghana. Wir haben enge Verbindungen, die auf die Gründung von CEIBS, der China EUROPE International Business School, im Jahr 1994 zurückgehen, und es ist nur natürlich, dass wir hier sind. Darüber hinaus haben wir neben den Alumni aus Europa eine grosse Zahl chinesischer Alumni und CEOs, die ein enormes Interesse haben, in Europa geschäftlich aktiv zu werden. Wir sehen die Schweiz deshalb auch als Tor zu Europa. Gegenwärtig führen wir in der Schweiz – zusätzlich zur Weiterbildung für Führungskräfte – Studienreisen zu fünf Themen an rund zehn sogenannte „Real Learning Situations“ durch.

Wenn es um Internationalität geht, schicken viele Business Schools ihre Studenten nach Übersee und sagen, sie seien "international". Inwiefern unterscheidet sich die internationale Strategie von CEIBS?
Erstens: Unsere Dozenten sind internationale Dozenten aus vielen verschiedenen Ländern und alle haben in Übersee respektive auf verschiedenen Kontinenten gearbeitet. Zweitens kommen viele unserer Studenten aus ihren Heimatländern in ein Drittland, um dort zu studieren. Auf diese Weise kommen sie in echte Lernsituationen mit lokalen Unternehmen, sei es in Ghana, in Shanghai oder in Zürich. Wir diskutieren immer reale „Cases“ direkt mit Geschäftsführern der ausgewählten Firmen, die direkt vor Ort Einblicke bieten. Drittens: Wir bringen Key Note Speaker von lokalen Unternehmen in den Unterricht und diskutieren deren Handlungsmaximen und üben den grenzüberschreitenden Dialog mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Alles in allem reicht unsere Internationalität also wesentlich tiefer als die anderer Schulen.

Sie unterrichten zum ersten Mal in Zürich. Mit welchen Erwartungen?
Während der 4 Tage erwarte ich von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass sie bereit sind, die für sie relevanten organisatorischen Fragen zu untersuchen. Das schliesst detaillierte Diskussionen über das Verhalten ihrer eigenen Organisation, der Firmen, in denen sie arbeiten, ein. Ich bin mir sicher, dass dies zu einer sehr fruchtbaren Zeit mit unseren GEMBA Studenten führen wird.
19.10.2017
Neue GEMBA Klasse 2017
Neue GEMBA Klasse 2017
Führungspersönlichkeit aufbauen im Global EMBA

Die GEMBA-Klasse von 2017 startete ins Studienjahr mit Studenten aus Afrika, Europa und Asien und man kann sagen: sie hat einen guten Start hingelegt. Es fing wie letztes Jahr mit dem gleichen Modul an, dem Leadership-Programm von Jack Denfeld Wood. Er ist Professor für Management und Organizational Behavior für CEIBS in Shanghai.

Dieser erste Kurs ist aus einem Grund von zentraler Bedeutung für den ganzen Global EMBA: Er ist intellektuell und emotional fordernd. Ein Grund dafür ist der, dass die Leadership-Sessions nicht als eine Übung konzipiert wurden für den Einsatz im Klassenzimmer - sie wurde für die individuelle Entwicklung von Führungskräften konzipiert.

Die neuen GEMBA-Studierenden können somit die Gelegenheit nutzen, auf ihre bisherigen Lebenserfahrung, ihre gegenwärtige Situation zu bauen und diese im Hinblick auf ihre Ziele anzuwenden. So werden sie einerseits ihre Fähigkeiten vertiefen und diese in ihre Führungsverhalten integrieren.

Bei den Leadership-Sessions werden die Studierenden angehalten, sich aktiv am Entwicklungsprozess zu beteiligen. Es ist ein kreativer Prozess, bei dem die eigene Identität erforscht wird, um daraus die eigenen Führungsfähigkeiten zu entwickeln, zu artikulieren und zu gestalten. Dies stellt eine essentielle Grundlage dar, um sowohl privat wie auch beruflich Führungssituationen erfolgreich zu bestehen.

Auf diese Weise können die Teilnehmer während der Session ihr Bewusstsein für ihre Motivation und ihre Führungsaufgabe vertiefen. Weiter können sie ihre Führungsqualitäten üben, Fähigkeiten entwickeln, ihre gemachten Erfahrungen in Gruppen und Organisationen reflektieren. Dabei können sie ihr eigenes "Denken" psychologisch erforschen, und dabei ihr Verständnis von offener, bewusster sowie verdeckter, unbewusster Dynamik in Gruppen und Organisationen vertiefen.

Mehr im Interview mit Jack D. Wood
19.10.2017
Doing Business in China
Doing Business in China
Zürich trifft Shanghai: Unsere GEMBA 16 Klasse auf dem Campus in Shanghai

Auf dem CEIBS Shanghai Campus begrüssten wir diesen Monat die Global EMBA Zurich Klasse für ihr zweiwöchiges China-Modul. Die 29 Studenten stammen aus ganz unterschiedlichen Kulturen sowie unterschiedlichen Geschäftsfeldern in Asien, Afrika und Europa und begannen Ihr Studium im September 2016 zur gleichen Zeit wie die Klasse des CEIBS Global EMBA Shanghai. Beiden Klassen werden während der zweiten Hälfte des Programms für die Wahlfächer zusammengelegt und profitieren somit auch vom globalen Alumni-Netzwerk.

"Nach einem Studienjahr“, sagt Dayong Liu, Geschäftsführer von TFC International Logistics, „spüren wir, wie wir uns verändern, hin zu langfristigen, qualitativen Veränderungen. Dass wir unterschiedlich alt sind und einen unterschiedlichen Bildungshintergrund haben, hilft uns tatsächlich, voneinander zu lernen.“ Neben den Modulen Leadership und Operations Management, die von Jack Denfeld Wood, Professor für Management, und Associate Dean und Professor für Operations Management Nikos Tsikriktsis geleitet wurden, war Liu auch vom Africa-Modul beeindruckt. "Während unserer Zeit dort haben wir die historischen Gründe für die derzeitige wirtschaftliche Situation in Westafrika erkannt. Wir lernen nicht nur über verschiedene Regionen hinweg, sondern auch über historische Aufzeichnungen. Dies ist eine wertvolle Ergänzung.“

Uju Uzo-Ojinnaka ist Klassenpräsidentin der Zürcher GEMBA Klasse von 2016. Als sie sich beim Global EMBA Programm bewarb, war sie Geschäftsführerin eines afrikanischen Importeurs für chinesische Baustoffe. Aber im April, inspiriert durch einen Kontakt im Rahmen des Programms, eröffnete sie ihre eigene Firma - Traders of Africa, einen panafrikanischen E-Commerce-Marktplatz mit Produkten aus Afrika. „Traders of Africa“, sagt sie, „wurde während des Entrepreneurship-Moduls gegründet, das ich im April absolviert habe. Es war ursprünglich als Projekt für meine Studiengruppe gedacht; später wurde es zu einem realen Projekt. Die Firma hat im Juni ihren ersten Mitarbeiter eingestellt. Gestartet haben wir unsere Plattform im September. " Uju sagte, dass der Global EMBA einen kontinuierlichen Einfluss auf ihr Geschäft ausübe. Während ihres Studiums werde sie oft mit inspirierenden, neuen Ideen konfrontiert, die sie sofort an ihr Team in Afrika sendet, um sie in die Praxis umzusetzen.

Robert Hartmann lebte 10 Jahre in China. In seiner letzten Position in China leitete er die Entwicklung des Gesundheitssektors für die chinesische Abteilung von DKSH, einem Schweizer Dienstleister für Marktexpansionen. Nun ist er für den Geschäftsbereich „Swiss Technology“ des Unternehmens verantwortlich. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz möchte Robert weiterhin mit dem chinesischen Markt in Verbindung bleiben. "Durch den Global EMBA Zurich kann ich auf ein Netzwerk zurückgreifen, deren Mitglieder in China aktiv sind, in China leben oder solche, die in China aktiv sein wollen.“ sagt er. Dieses Netzwerk ist innerhalb und ausserhalb des Klassenzimmers wertvoll. Hartmann erinnert sich noch an das Eröffnungsmodul des vergangenen Jahres und sagt, dass es jeden Teilnehmer dazu gebracht habe, sich selbst kritisch zu bewerten, sowohl vom Coach als auch von den Kursteilnehmern.

Kwesi Okyere ist Business Development Manager von Comptran Engineering & Planning Associates, einem Beratungsunternehmen in Ghana. Er wollte schon immer einen MBA erwerben und dabei sowohl seine Kenntnisse vergrössern als auch sein Geschäftsnetzwerk erweitern. Okyere sagt, dass das Global EMBA-Programm seine Fähigkeit, Probleme analytisch zu lösen, erheblich verbessert habe. "Es ist eine Sache zu sagen, 'analysiere den Markt', aber was bedeutet das eigentlich? Der Global EMBA hat mir einen Rahmen geboten, um die Analyse richtig durchzuführen. Ich war beeindruckt von Professor Bala Ramasamys Wirtschaftsanalysemodul, dem Finanzberichterstattungsmodul von Professor für Managementpraxis im Rechnungswesen Mathew Tsamenyis, und dem Modul "Operations Management" von Prof. Nikos Tsikriktsis, das die Inhalte effektiv herunterbrach und in einem realen Kontext anwandte." Okyere hat sich auf das China-Modul gefreut. Seiner Meinung nach und obwohl China immer noch ein Schwellenland ist, habe es erstaunliche Fortschritte gemacht. Er sieht Chinas Wachstum und Entwicklung als eine gute Inspiration für Afrika.

Im diesjährigen China-Modul wurde auch die Zürcher Klasse von 2016 mit der Shanghai-Klasse zusammengelegt für den Strategic Simulation Kurs mit Associate Professor für Management Daniel Han Ming Chng und Professor für Management Tae-Yeol Kim. Es gab auch Kurse über Marketingmanagement und Organizational Behavior sowie Tage, die dem Studium der chinesischen Wirtschaft gewidmet waren. Drei CEIBS-Fakultätsmitglieder, Professor für Wirtschaft und Finanzen, Xu Bin, Wirtschaftsprofessor Zhu Tian und Wirtschaftsprofessor Wu Ho-Mo analysierten die chinesische Wirtschaft aus verschiedenen Perspektiven.

Neben dem intensiven Studieren genoss die Klasse aber auch das vielschichtige Leben. Es gab Veranstaltungen mit Gastrednern, einen Besuch des bekannten Stoffmarktes sowie weitere gesellschaftlichen Veranstaltungen. Die Klassen aus Zürich und Shanghai feierten gemeinsam ihr einjähriges Studienjubiläum mit einer Veranstaltung, bei der sie auf Erreichtes zurück- und auf ihre Zukunftspläne vorausschauten. Beide Klassen haben die Möglichkeit, sich während der späteren Wahlmodule des Programms wieder zu treffen, was sicherlich erneut für inspirierende Momente sorgen wird.
19.10.2017
CEIBS & Swiss Leadership Forum
CEIBS & Swiss Leadership Forum
Eine strategische Partnerschaft

Das Zurich Institute of Business Education – CEIBS Zurich Campus arbeitet seit kurzem mit dem Swiss Leadership Forum zusammen. Als neuer strategischer Partner freuen wir uns über gemeinsame Veranstaltungen und Workshops.

Am 29. November ist es dann soweit: Unter dem Motto „Expect the Unexpected“ erwartet Sie am diesjährigen Swiss Leadership Forum im Luxushotel „The Dolder Grand “Zürich der Moderator, Kabarettist und Arzt Dr. Fabian Unteregger mit den Referenten. Die Workshops und Seminare werden Sie beim Blick in die Zukunft von Unternehmen unterstützen. Thematisiert wird der Umgang mit dem Unerwarteten. Referenten und Podiumsgästen beleuchten unterschiedliche Aspekte des Möglichen und vermeintlich Unmöglichen.  Konkret bedeutet dies:

Die Welt verändert sich zurzeit rasant - geopolitisch, technologisch und auch gesellschaftlich. Aber wie ernst nehmen wir diesen Veränderungsprozess? Wie relevant ist er für uns und unsere Unternehmen? Sind wir in der Lage nach vorne zu schauen und die Zukunft für uns und unsere Organisationen zu antizipieren oder glauben wir, dass das alles wohl wieder nicht so wild sein wird und «die Suppe noch längst nicht so heiss gegessen wird, wie sie gekocht wurde»?

Freuen Sie sich schon jetzt auf spannende Diskussionen mit den Referenten und erhalten Sie interessante Einblicke in die Zukunft von Gesellschaft und Unternehmen.

Wir sehen uns am 29. November 2017 im Dolder Grand in Zürich!

Programm Referenten: Swiss Leadership Forum
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