25.04.2014
Interview Dr. des. Sebastian Schubert, Exc. MBA
Interview Dr. des. Sebastian Schubert, Exc. MBA
Der neununddreissigjährige Lorange Institute Absolvent Sebastian Schubert kennt sich im Umfeld der internationalen Schulen aus. Der im deutschen Braunschweig wohnhafte hat einen MBA absolviert an der ESCP European Business School in Paris und London, ist seit zwei Jahren Doktorand an der Universtiy of Gloucestershire (GB) und seit Oktober des letzten Jahres Dozent für Unternehmensführung an der FH (Fachhochschule) des Mittelstands in Bielefeld.
 
Welches war Ihre persönliche Motivation, den Exc. MBA/MSc zu absolvieren?
Er wurde zu einer perfekten Ergänzung zu meinem schon vorhandenen MBA Abschluss, um mein Wissen zu spezialisieren und zu vertiefen. Der universitäre MBA war in vielen Bereichen eher theoretisch ausgerichtet. Da hat mir das Konzept am Lorange Institute perfekt zugesagt, um auch das praktische Know-how zu bekommen. Dieses Know-how kann ich nun perfekt als Vertriebsleiter und Führungskraft anwenden.
 
Aus welchen persönlichen / fachlichen / institutionellen Gründen haben Sie das Lorange Institute of Business gewählt.
Ich kannte die Business School schon länger, da ich an ihr bereits meinen Abschluss zum Betriebsökonom gemacht hatte. Persönlich ging es mir auch darum, das Studium an meinen privaten und beruflichen Terminplan anzupassen; der modulare Studienaufbau kam mir hier perfekt entgegen. Das Modell des Living Case war mir persönlich natürlich auch sehr wichtig, da man an realen Projekten arbeitet und nicht nur an erfundenen Business Cases wie meistens an Unis und anderen Business Schools. Die internationale Auswahl schliesslich an hochkarätigen Professoren und Dozenten, die auch grosse praktische Erfahrung aus der Wirtschaft aufweisen, haben mich nicht nur beeindruckt, sondern auch überzeugt.
 
Welche Erwartungen haben sich bestätigt oder erfüllt. Welche nicht?
Der erwartet hohe praktische Anteil am Unterricht hat sich voll bestätigt. Es wurde nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern dieses Wissen mit vielen praktischen und aktuellen Beispielen vertieft. Meines Erachtens ist dies, in der heutigen Zeit, ein zwingender Bestandteil einer guten Business School.
 
Zugesagt hat mir auch die gute Kommunikation mit dem Lorange Team. Man erhält immer sehr schnell Antworten auf seine Fragen.
 
Nicht perfekt für die Studenten von Lorange ist sicherlich die Übernahme der Noten aus Modulen, die in der Zeit vor der Kooperation des Lorange Institute mit Ashridge absolviert wurden. Dies hätte man meiner Meinung nach besser kommunizieren können, auch wenn die Zusammenarbeit mit Ashridge auf jeden Fall der richtige Schritt in die Zukunft ist.
 
Was war besonders positiv am Studiengang in Horgen? Und weshalb?
Die professionelle aber dennoch sehr familiäre Atmosphäre am Campus in Horgen ist toll. Positiv war sicherlich auch die schnelle Teamfindung bei den Living Cases und das konzentrierte Arbeiten mit anderen Studenten und ihren verschiedensten praktischen Erfahrungen. Dies ist sehr wichtig, da die Zeit bei den Living Cases immer knapp ist und die eine oder andere Nachtschicht geschoben werden muss; da ist ein gutes Team einfach essentiell. Die Location schliesslich ist natürlich sehr schön gelegen und auch gut zu erreichen, ob mit Auto, Bahn oder Flugzeug (vom Flughafen ist man in rund 45 Minuten dort). In diesem Zusammenhang muss ich auch nochmal Zaki und das Restaurant „Imperiale“ erwähnen. Die freundliche Bedienung, das gute Essen und besonders die Pizza „Diavolo“ werden mir sicherlich fehlen.
 
Was beurteilen Sie kritisch?
Die Internationalität der Studenten könnte noch besser werden. Was man bei den Professoren schon erreicht hat, sollte auch bei den Studenten weiter vorangetrieben werden. Dies würde die Schule und die Studiengänge nochmal auf ein höheres Level heben. Was ich persönlich schade finde, ist dass man einen Degree von Ashridge bekommt, aber gar nie da gewesen sein muss. Ich werde jetzt dann zur Graduierung vor Ort sein, aber dies tue ich aus persönlichem Interesse. Ich finde, man sollte mindestens ein Modul pro Jahr nach Ashridge verlegen. Dies würde dem internationalen Anspruch der Schule entsprechen.
 
Welches sind ihre ganz persönlichen Learnings? Gibt es konkrete Bereiche, in denen Sie heute sicherer oder kompetenter auftreten?
Bei allen Themen im Bereich Marketing und Marktstrategie kann ich heute sicherlich auf einem anderen Level mit Experten in diesen Bereichen diskutieren. Man hat bei Lorange eine Toolbox bekommen mit vielen wichtigen Werkzeugen für jeden Bereich der Wirtschaft. Jetzt liegt es an mir, die passenden Tools für die jeweilige Aufgabe auszuwählen.
25.04.2014
Philipp Boksberger neuer CEO, Thomas Stenz neuer Präsident Advisory Council
Philipp Boksberger neuer CEO, Thomas Stenz neuer Präsident Advisory Council
Wir haben unsere Führungspositionen neu besetzt: Dr. Philipp Boksberger, seit August 2011 als COO verantwortlich für die Operative Führung, folgt als neuer CEO auf Dr. Peter Lorange.

Peter Lorange, ehemaliger IMD Direktor, hatte die Business School im Jahre 2009 gekauft und in seiner Funktion als Inhaber und CEO neu aufgebaut. In Zukunft wird er den Vorsitz der Geschäftsleitung als sogenannter 'Working Chairman' übernehmen und unterstützt das kontinuierliche Wachstum seiner Business School. Darüber hinaus bleibt er Mehrheitseigentümer der Lorange Institute of Business AG. Thomas Stenz folgt auf den altershalber zurückgetretenen Max Amstutz (Ex CEO Holderbank; Ex CEO und VR Von Roll; Ex VR Societe Generale de Surveillance) als Präsident des Advisory Council. Thomas Stenz ist seit Juli 2009 Präsident des Verwaltungsrates von Ernst&Young.
25.04.2014
Kooperation mit Circular Society
Kooperation mit Circular Society
Wir vom Lorange Institute of Business Zurich erheben den Anspruch, eine moderne, zukunftsorientierte Führungsakademie zu sein. Um diesem Anspruch gerecht zu werden und darüber hinaus einen nachhaltigen Beitrag zur Gesellschaftsentwicklung zu leisten, ist die Zusammenarbeit mit der Circular Society von grosser Bedeutung für uns.

Die Circular Society ist eine Social For-Profit-Unternehmung und konzentriert sich auf den Bereich der Führunskräfteentwicklung unter dem Aspekt der Vernetzung und sozialer Verantwortung.

Auf diese Weise bieten wir Studierenden, den Alumni, unserem Expertennetzwerk, sowie Partnern die Möglichkeit, an bestehenden Initiativen der Society teilzunehmen (oder selbst Initiativen zu starten). Wir nutzen durch die Circular Society also nicht nur die Möglichkeit, das vermittelte Fachwissen in gesellschaftsorientierten Projekten einfliessen zu lassen, sondern uns auch mit anderen Projekten in der Welt zu vernetzen und auszutauschen. Neben dem virtuellen Netzwerk bietet das Lorange Institute of Business somit als einer der ersten Standorte in Europa einen physischen Treffpunkt des Austausches und des Know-how Transfers im Bereich „Responsible Leadership“ und „Corporate Social Responsibility“.

Die ersten Projekte, die von externen Partnern aus der Schweiz lanciert wurden, befassen sich mit neuen Lösungsansätzen zu den Themen ‚Jugendarbeitslosigkeit (youth unemployment)‘ und ‚Obdachlosigkeit‘ (homelessness). Das Lorange Institute of Business Zurich möchte aktiv weitere Diskussionsforen und Projekte wie bspw. „Frauen in Führungspositionen“, „Return-on-Investment bei sozialen Projekten von Unternehmen“, „Anpassung der Führungskultur bei zukunftsorientierten Unternehmen“, oder „Attraktivität eines Arbeitgebers für Millenials“ starten.

Informieren Sie sich schon jetzt unter www.circularsociety.com und werde auch Sie ein aktives Mitglied dieser neuen Initiative.
25.04.2014
Beach Flags
Beach Flags
Flaggen im Wind - passend zum See direkt vor dem Lorange Institute flattern seit kurzer Zeit sogenannte Beach Flags im Wind. Geschaffen wurden sie vom Horgener Fotokünstler Anton Moos. Seine enge Beziehung zum Wasser und dessen Faszination hat Anton Moos zum Kern seiner Arbeit gemacht. Mit einer speziellen Technik aus Zoom und kleinem Schärfefokus setzt er Bewegung, Farben und Spiegelungen im Wasser ins Bild.

Die Detailaufnahmen wirken laut Anton Moos vor allem in der grossflächigen Darstellung, bei der die Räume, wie die Uferzone vor dem Lorange Institute, Teil des Werks werden. Das Werk Beach Flags von Anton Moos ist noch bis zum 31. Mai am Hirsackerweg ausgestellt.
21.03.2014
Interview Alumna des Monats: Dr. rer. nat. Antje Plaschke-Schlütter, Exc. MSc und Exc. MBA
Interview Alumna des Monats: Dr. rer. nat. Antje Plaschke-Schlütter, Exc. MSc und Exc. MBA
Die gebürtige Hamburgerin studierte in Heidelberg Biologie und absolvierte am Max-Delbrück Center für Molekularmedizin in Berlin und Essen ihre Doktorarbeit. Über fünfzehn Jahre lang war sie in der BioTec-Industrie als Sales /und oder Marketing Managerin sowie als Departement Manager tätig. Seit 2011 arbeitet sie bei QIAGEN Instruments in Zürich als Senior Marketing Manager Europe Central für zunächst für das Molekulardiagnostik Portfolio und jetzt über das gesamte Produktportfolio. Sie hält neben ihrem Doktor in Biologie einen MSc in Marketing sowie einen Executive MBA am Lorange Institute. Den MBA schloss sie letztes Jahre ab.  

Welches war Ihre persönliche Motivation, den Exc. MBA/MSc zu absolvieren?
Die Motivation geht auf meine ersten Joberfahrungen nach dem Wechsel aus der Wissenschaft in die Industrie zurück. Ich war als Produktmanagerin für eine Produktlinie verantwortlich und erlebte, die Herausforderungen einer Business Unit in einer global aufgestellten Unternehmung, um in gesättigten Märkten neue Wachstumspotentiale zu finden; ein gross angelegtes Projekt, in dem unterschiedliche Unternehmungsbereiche entlang der Wertschöpfungskette harmonisiert werden mussten. Später startete ich eine Karriere als Sales-Manager in einer in Deutschland privat geführten BioTec Unternehmung und hatte über 7 Jahre eine Sales Mannschaft aufgebaut und geleitet. Als Diplom-Biologin, auch mit Doktorhut, braucht man irgendwann das entsprechende Business-Fachwissen, denn kaufmännische Hintergünde brachte ich ja nicht mit.
 
Aus welchen persönlichen / fachlichen / institutionellen Gründen haben Sie das Lorange Institute of Business gewählt?
Ich begann meine Ausbildung Ende 2006 mit dem BBA noch bei der Vorgängerin des Lorange Institut, machte weiter mit dem Executive MSc in Marketing am Lorange Institute bis Ende 2010 und ab 2011 bis Ende 2013 dann der Endspurt zum Executive MBA am Lorange Institut & Ashridge UK, ein sogenannter Dual Degree Abschluss. Die Schule war mir an einem in Zürich abgehaltenen MBA-Kongress aufgefallen. Im Lorange Institute of Buinsess wurde Bewährtes übernommen – die Living Cases, die eine einmalige und sehr empfehlenswerte Sache sind –  und neue Ideen implementiert. Dazu gehört beispielsweise die neue IT – Infrastruktur und die Etablierung der Moodle – Plattform, über die die Studenten im Vorfeld zu den Blöcken Informationen beziehen und mit den Dozenten in Kontakt treten können. Grundsätzlich finde ich das Konzept der Schule unter Prof. Lorange spannend und zukunftsweisend und habe mich während meiner Ausbildung insgesamt also gleich drei Mal ganz bewusst für Horgen entschieden.

 Welche Erwartungen haben sich bestätigt oder erfüllt. Welche nicht?
Ich hatte gehofft, dass ich mit meiner Ausbildung schneller In eine wirklich einflussreiche, leitende Marketingposition wechseln könnte.. Das ist in den LifeSciences aber schwierig. Heute bin ich in einer der grössten, global agierenden BioTec Unternehmungen als Senior Marketing Manager für Europa Central zuständig. Unerfüllt – aber dies betrifft mehr die Realitäten im Tagesgeschäft – ist vorerst noch die schulbuchmässige Vereinbarkeit von Sales und Marketing. In meiner Branche, der Life Sciences & BioTec, wünsche ich mir eine zukünftige, leitende Position, die beide Funktionen, Sales & Marketing, eng zusammenführen soll..

Was war besonders positiv am Studiengang in Horgen? Und weshalb?
 Besonders erwähnenswert finde ich die mutige Mischung und Neugestaltung  der MBA-Blöcke:  die Mischung von Marketing & Kunst, Logistik und Change Management, aber auch die neuen Kurse, wie Sustainability und Leadership Communication, in denen Peter Lorange ganz neue Ansätze zulässt und fördert. Dazu zähle ich auch die internationalen Dozenten und die Gastreferenten. Die Living Cases sind in ihrer Art einzigartig; wo kann man sonst nach einem zweiwöchigen Themenblock sein Wissen in in einer realen Fallstudie einer Firma mit einer echten, keiner gestelten, Fragestellung, einbringen? Insgesamt ist das Institut vom skandinavischen Spirit begleitet, den Peter Lorange als Norweger mitbringt. Die Atmosphäre in der Schule selber ist eine ganz besondere, kein Massenbetrieb, eher familiär geprägt. Wenn mal wieder langes Arbeiten angesagt war, erfüllte das angegliederte Restaurant Imperiale unter der Ägide von 'Zacki' auch mal Extrawünsche.  Ich habe übrigens meinen Mann, der als Chemiker ebenso aus der Wissenschaft kommt, wie ich als Biologin, davon überzeugen können, dass er ebenfalls seine Masterausbildung im Lorange Institut of Business durchführt.

Was beurteilen Sie kritisch?
Für meinen Geschmack sind noch zu wenig Frauen unter den Absolventinnen und die Programme sind oft noch nicht auf die Lern & Leadership Bedürfnisse sowie auf die Qualitäten von Frauen ausgerichtet. Ich war in 3 von 6 MBA – Blöcken  und in manchen Seminaren allein unter Männern. Auch merke ich, dass hochqualifizierte Frauen nicht unbedingt auf die gleiche Akzeptanz stossen, wie ihre männlichen Kollegen.
 
Welches sind ihre ganz persönlichen Learnings? Gibt es konkrete Bereiche, in denen Sie heute sicherer oder kompetenter auftreten?
Durch die Vielfalt der Lerninhalte kann ich heute Geschäftsprozesse besser verstehen und einordnen. Ich behalte die Ruhe und bleibe gelassen, denn ich wurde durch die Ausbildung mit einem hervorragenden Bündel an Techniken ausgestattet. Das war ganz besonders in der aktuellen Firma /Position von enormer Wichtigkeit, denn die Unternehmung ist in den vergangenen Jahren durch zwei schwerwiegende Restrukturierungsmassnahmen gegangen. Ich habe ausserdem gelernt, meine Kollegen unter dem Gedanken der „kollektiven Intelligenz“ zu betrachten und wertzuschätzen, denn nur in einem guten Team kommt man heutzutage weiter und macht den Unterschied!
21.03.2014
Neue Räumlichkeiten auf dem Lorange Campus
Neue Räumlichkeiten auf dem Lorange Campus
Am 13. März eröffneten wir auf unserem Campus in Horgen die neue GAA Lounge hinter dem grossen Auditorium. Die Lounge ist das Resultat einer vor zwei Jahren formulierten strategischen Partnerschaft zwischen der GAA und der Schule. Ziel der GAA ist es, ein starkes Netzwerk zwischen den Absolventen aufzubauen - Connections for Life heisst das Motto und soll bereits bei den Studenten auf dem Campus beginnen.

Die Lounge bietet für den informellen Austausch zwischen den Studenten einen idealen Rahmen. Ermöglicht wurde sie durch ein Co-Sponsoring der GAA mit Teo Jakob, dem Spezialisten für Innenarchitektur und Designmöbel.

04.03.2014
Interview Susanna Kley, Inhaberin Kley Consulting
Interview Susanna Kley, Inhaberin Kley Consulting
Susanna Kley ist Inhaberin der etablierten Personalberatung Kley Consulting in Zug. Die Consultingfirma mit Boutique-Charakter vermittelt seit 1996 die besten Talente mit kaufmännischer Ausrichtung an internationale Firmen.
 
Während der Weiterbildung zum Executive MBA reifte in ihr der Entschluss, ein zweites Standbein aufzubauen, bei dem sich Herzblut, Kreativität und Wissen vereinen. Sie gründete unter dem Label "INTIMATES – mehr Frau" ihren eigenen E-Shop und vermarktet Lingerie, Bademode sowie Yoga Bekleidung für die sinnliche und erfolgreiche Frau. Mit der Marken Botschafterin, der Ex-Miss-Schweiz Anita Buri, weckt der eShop Emotionen, holt den Laufsteg ins Wohnzimmer und bietet ein einmaliges Shopping Erlebnis an. INTIMATES verbindet online / offline durch die Teilnahme an Yoga Events im In- und Ausland.
 
Sie sind seit bald achtzehn Jahren selbständig. Worin lag Ihre persönliche Motivation, einen Executive MBA zu absolvieren?
Es gibt verschiedene Gründe, die die Entscheidung zum MBA reifen liessen. Seit 1996 führe ich  erfolgreich die Personalberatung Kley Consulting, die mir während Jahren viel Freude bereitete und es auch heute noch tut. Die Monotonie, die geistige Unterforderung sowie der limitierte Einsatz an Fachwissen bewogen mich dazu, die Komfortzone zu verlassen und eine Neuorientierung ins Auge zu fassen. Der Wunsch, ein zweites Standbein aufzubauen und nochmals etwas auf dem Markt zu bewegen, wurde immer grösser. Die Entscheidung, die MBA-Ausbildung zu absolvieren galt als Weg zum Ziel. Die MBA Ausbildung ermöglichte es mir, gestärkt mit Fachwissen ein neues Projekt voranzutreiben.
 
Aus welchen persönlichen u/o fachlichen u/o institutionellen Gründen haben Sie das Lorange Institute of Business gewählt?
Rückblickend gibt es drei Gründe für diese Entscheidung. Als Globetrotterin war die internationale Ausrichtung der Ausbildung das Mass aller Dinge. Ein MBA in englischer Sprache gepaart mit einer ausländischen Akkreditierung waren die Katalysatoren für die Entscheidungsfindung. Das Renommé von Peter Lorange, der das IMD auf das heutige Niveau brachte, gepaart mit Kontakten zu Dozenten aus aller Welt, liessen mich den Vertrag unterschreiben. Die geografische Nähe sowie die Idylle am See galten als angenehme Nebengeräusche.  

Meistens ist eine Weiterbildung an Erwartungen geknüpft. Welche haben sich bestätigt oder erfüllt?
Meine Erwartungshaltung an den Campus Lorange war, dass mir ein breites Fachwissen über internationale Märkte vermittelt wird. Professoren aus aller Welt sowie eine Ausbildung in der englischen Sprache standen für mich im Vordergrund. Diese Erwartungen wurden vollumfänglich erfüllt. Top Professoren aus aller Welt konnten mir das gewünschte globale Wissen vermitteln. Sehr gute Lehrmittel standen zur Verfügung.
 
Was war Ihrer Meinung nach besonders positiv am Studiengang in Horgen? Und weshalb?
Der Höhepunkt der Ausbildung galt dem Moment, als während dem Unterricht „Strategie for Growth“ mit Jamie Anderson 10/2011 meine Vision geboren wurde. Mit seiner Leidenschaft entfachte er in mir ein Feuer der Superlative und er vermittelte mir die „can-do-attitude“. Exakt 9 Monate später wurde „INTIMATES mehr Frau“ ins Leben gerufen und die Firma ging nach 4 Gründungsmonaten hinter der Kulisse am 1. Nov. 2012 live. Ein herzliches Dankeschön an den charismatischen Leader. INTIMATES – mehr Frau wurde somit auf dem Campus von Lorange gezeugt und geboren, was mich mit grossem Dank erfüllt.
 
Speziell erwähnen möchte ich auch die Modulblöcke mit den Schwerpunkten „E-Commerce, IT, Social Media und Marketing“ mit den Dozentinnen Margherita Pagani und Kiran Chakravarthi sowie „Supply Chain Management“ mit Pete Duchessi. Keinen Tag bereue ich die Entscheidung zum MBA, die mir Tür und Tor geöffnet hat.

Neben positiven Aspekten braucht es auch Raum für Kritik. Was beurteilen Sie kritisch – am Studiengang, am Institut?
Der technologische Standard konnte nicht Schritt halten mit den Kosten sowie dem Renommé einer MBA Schule. Eine Schule gilt als Dienstleistungsbetrieb und gewisse Mitarbeiter konnten dem Attribut „Dienstleistungsorientiertheit“ nicht gerecht werden. Hier jedoch ein Kompliment an Andrea und Philipp. Mittlerweile werden die neuen MBAler von einer neuen Crew betreut. Das Shipping Modul von Peter Lorange empfand ich als schwerfällig und wenig lehrreich.

Welches sind ihre ganz persönlichen Learnings? Gibt es konkrete Bereiche, in denen Sie heute sicherer oder kompetenter auftreten?
Wie bereits erwähnt, habe ich eine ausgeprägte „can-do-attitude“ entwickelt während der Ausbildung. Das breite Knowhow vermittelte mir mehr Selbstvertrauen sowie Durchschlagskraft. Lorange hat mir ein breites Fachwissen auf vielen Ebenen vermittelt; um jedoch eine Start-Up Unternehmung auf der grünen Wiese ohne das entsprechende Knowhow aufzubauen, sind Leidenschaft, Mut, Engagement sowie Ausdauer „to go the extra mile“ der Schlüssel zum Erfolg. Eine ausgeprägte Intelligenz garantiert nicht für einen erfolgreichen Aufbau einer Firma. Hier möchte ich die Statements von Steve Jobs einfliessen lassen, die ich täglich verinnerliche: 
  • be authentic
  • Stay foolish, stay hungry and follow your dreams
  • Be smart and take risks
  • Don’t live somebody’s else’s life, expectations, dogma
  • Sometimes live hits you on the head with a brick, don’t look back and go forward
28.02.2014
Top Living Case D|ONE – Interview Candid Rutz
Top Living Case D|ONE – Interview Candid Rutz
Candid Rutz führt eine Business Unit des Beratungsunternehmens D|ONE mit Fokus datenbasierte Wertschöpfung in den Geschäftsbereichen Finanzen, Versicherungen und Telekom. Seine Spezialthemen sind Werkzeuge für die Planung und Forecasting, Prozess Performance Measurement und Anforderungsmanagement.
 
D|ONE ist in der Beratung tätig. Wenn man beim Lorange Institute eine Fallstudie, einen Living Case, in Auftrag gibt, erhalten Sie das, was Sie den Kunden sonst selber anbieten: Beratung.
Genau. Natürlich sind unsere Mandate meist länger als zwei Wochen und setzen typischerweise eine stärkere Vertrautheit mit dem Kerngeschäft unserer Kunden voraus.
 
Wichtige Elemente guter Beratung werden mit dem Living Case Format aber gut abgedeckt z.B. kritische Aussensicht, unvoreingenommene Ideen sowie Impulse zur Selbstreflektion. Da haben wir wertvolle Beiträge für ein konkretes Anliegen erhalten.
 
Worum ging es da genau?
Wir haben hohe Ansprüche an die Wertschöpfung unserer Dienstleistungen. Prägend sind unsere hoch-selektive Personalauswahl und die vergleichsweise grossen Investitionen in Firmenkultur und Personalentwicklung.
 
Das heisst, unsere Soft-Faktoren sind entscheidende Alleinstellungsmerkmale. Die Schlüsselfrage: wie können wir den hohen Wert unserer Dienstleistungen prägnant, verständlich und glaubhaft vermitteln?
 
Die Aufgabenstellung an die Teilnehmer des Executive MBA Programms war also, Wege aufzuzeigen, damit unsere Zielgruppe den hohen Wert unserer Dienstleistung noch besser erkennt und schätzt.
 
Und wie gingen die Teilnehmer vor?
Interessant wurde es, als eine der Gruppen eine Umfrage mit unseren Mitarbeitern erarbeitete. Wir fanden heraus, dass das aktuelle Selbstbild innerhalb der Firma konsistent mit dem angestrebten Fremdbild ist - insbesondere was “high value - high impact” sowie Innovationskraft betrifft. Dieses Resultat hat uns gefreut, da nur eine authentische Kommunikation auch wirkungsvoll ist. Die Auswertung zeigte auch, dass unsere Werte innerhalb der Firma stark verankert sind.
 
Die Gruppen zeigten insgesamt interessante Ansätze auf, deren Umsetzung wir nun prüfen.
 
Nun haben Sie mit einer Business School zusammengearbeitet. Mit einer professionellen Consulting Firma wären aber wohl andere Ergebnisse herausgekommen?
Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden: Das Format vom Living Case hat unsere Bedürfnisse, nämlich Aussensicht, frische Ideen sowie Anstoss zur Selbstreflektion sehr gut abgedeckt. Das ist eine ideale Ergänzung zu den Inputs der Consulting Firma, mit der wir sonst zusammenarbeiten.
 
Zum Abschluss: können Sie je einen positiven und einen kritischen Aspekt hervorheben?
Ich glaube, es ist kritisch für den Erfolg eines Living Case’ dass die Erwartungen richtig gesetzt werden: Die Gruppen können nicht innerhalb weniger Tage ein besseres Verständnis des Kerngeschäftes aufbauen als der Kunde selbst. Genau darin liegen auch die Chancen: Aus dieser Situation entstehen innovative und neuartige Ideen.

Positiv hervorheben möchte ich die professionelle Begleitung durch Alex Schmitt, die Flexibilität im Umgang mit unserer Firma und der insgesamt sehr pragmatische Umgang. Und schliesslich, dies ist auch noch zu bemerken, liegt das Institut an einem sehr schönen Ort, direkt am Seeufer. Insgesamt bietet es eine sehr angenehme Atmosphäre.
28.01.2014
Interview Adrian Kempf
Interview Adrian Kempf
Welche Gründe sprechen für einen Technologiekonzern wie RUAG, einen Führungslehrgang mit einer privaten Business School durchzuführen? 
Lerninhalte sind, und dies ist nicht nur im Bereich der Fachausbildungen der Fall, einem ständigen Wandel unterworfen. Damit die RUAG im Bereich der Leadership-Entwicklung von den neusten Ansätzen aus der  Forschung & Lehre  profitieren kann, haben wir uns entschieden, mit einem externen Institut zusammenzuarbeiten.

Sie wählten das Lorange Institute of Business. Was gab den Ausschlag für die Wahl der Business School?
In einem Auswahlverfahren mit verschiedenen Anbietern punktete das Institute mit einem sehr guten Preis- und Leistungsverhältnis. Ein wichtiger Punkt war auch die Kernkompetenz am Lorange Institute, das Vermitteln von spezialisierten, internationalen Referenten.

An wen richtet sich der spezialisierte Führungslehrgang, den das Lorange Institute of Business für die RUAG entwickelt hat?
Die RUAG führt zyklisch drei Leadership-Programme durch, die verschiedene Führungsebenen adressieren. Das Leadership III Programm, das sie mit Ihrer Frage ansprechen, ist in Zusammenarbeit mit dem Lorange Institute für das sogenannte Top-Management (Führungskräfte, die in den Divisionen in der  jeweiligen Geschäftsleitung sind), entwickelt worden.

Gibt es auf der Karriereleiter eine Stufe oder ein Alter, ab denen Führungsentwicklung nicht mehr sinnvoll ist?
Grundsätzlich nicht. Im Einzelfall ist aber abzuklären, inwieweit der Mehrwert der Führungsausbildung sowohl der Führungskraft als auch dem Unternehmen dienlich ist. Es macht wohl wenig Sinn, eine Führungskraft, die drei Monate vor Ihrer Pensionierung steht, in ein Führungsprogramm zu schicken.

Die RUAG hat den Wandel vom bundeseigenen Rüstungsbetrieb zum internationalen Technologiekonzern erfolgreich gemeistert. Welche Ergebnisse erhoffen Sie sich vom Führungslehrgang mit den Thematiken Management Kommunikation, Leadership, Strategie u.a. für die RUAG und für die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer?
Da sich die Programm-Teilnehmenden in den meisten Fällen nur lose kennen, ist das Vernetzen, das Arbeiten an gemeinsamen Inhalten sowie die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sichtweisen das A und O des Programms. Durch diese Mischung ergibt sich ein gemeinsames Verständnis, das zur Stärkung des RUAG-Spirits beiträgt.
21.12.2013
International: NewHuada Business School in Horgen
International: NewHuada Business School in Horgen
Am 13. Dezember besuchte uns eine Delegation von rund 40 Studentinnen und Studenten der New Huada Businesses School aus China in Horgen.
 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des GEMBA, des Global Executive MBA, absolvieren an den verschiedenen Standorten ihre Studiengänge. Die NBS hat neben China Studienstandorte in den USA, Grossbritannien und der Schweiz. Insgesamt 41 der 90 Studientage verbringen die GEMBA-Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Schweiz.
 
Im Rahmen des zweiwöchigen, intensiven Studienmoduls zu „Strategic Development and Business Administration“ besuchte die Delegation einen vom Lorange Institute organisierten Workshop zum Thema „Doing Business in Europe“.
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