26.04.2013
Interview mit Dr. Heiko Visarius, Lorange-Absolvent des Monats
Interview mit Dr. Heiko Visarius, Lorange-Absolvent des Monats
Worin lag Ihre persönliche Motivation, den Executive MBA zu absolvieren?
Von Haus aus Diplom-Ingenieur und nach meiner Promotion (Bioengineering) in den USA, gelangte ich 1994 für ein Post Doctorate an die Uni Bern. Dort hat unsere Gruppe ein System für die computer-assistierte Wirbelsäulenchirurgie entwickelt und damit auch den Technologie-Preis der Schweiz gewonnen. So wurden Firmen auf uns aufmerksam, darunter die SYNTHES-Gruppe, und als ich 1999 CEO wurde, erkannte ich rasch, dass das bisher erlangte Wissen nicht mehr ausreichte. Die technischen Zusammenhänge und die Grundzüge des Marketings waren mir klar, aber betriebswirtschaftliche Hintergründe wie Finanzwesen, Strategie und Operations haben mir gefehlt.

Aus welchen persönlichen / fachlichen / institutionellen Gründen haben Sie das Lorange Institute of Business gewählt.

Es war mir wichtig, die betriebswirtschaftliche Weiterbildung neben der Verantwortung als CEO durchführen zu können. Da bot sich ein Teilzeit MBA in der Schweiz an. Zudem suchte ich nach einer sehr praxisbezogenen Ausbildung, denn ich wollte das Gelernte idealerweise sofort in der Firma umsetzen können. Zudem konnte ich am Lorange Institute (respektive seiner Vorgängerin) die strategische Neuausrichtung meiner Firma zum Bestandteil der Master These machen. Diese Praxisnähe ist bis heute ein grosser Vorteil dieser Schule.

Welche Erwartungen haben sich bestätigt oder erfüllt. Welche nicht?
Heute muss ich sagen, dass ich fast nicht mehr erwarten konnte, als ich erhalten habe. Durch den Executive MBA habe ich einen zusätzlichen Werkzeugkasten bekommen, der sich in der Praxis sofort bewährt hat. Meine Master These konnte ich direkt beim Verwaltungsrat der SYNTHES vorstellen und meine Vorschläge wurden akzeptiert.

Was war besonders positiv am Studiengang in Horgen? Und weshalb?
Etwas vom Positiven war – und das war eigentlich die zweite meiner Erwartungen, die ich mit dem EMBA Studium verknüpfte –, dass ich in der Schweiz ein Netzwerk aufbauen konnte mit Leuten, die ein ähnliches Mind-Set haben wie ich. Auf das Studium gehen bis heute zahlreiche freundschaftliche Verbindungen zurück. Das ist nun 12 Jahre her und noch heute zehre ich davon – auch in der Alumni Organisation GAA. Ebenfalls positiv, natürlich, ist ein fachlicher Aspekt: Ich merke auch heute noch in Gesprächen, dass die Kombination Ingenieur und MBA – gerade bei den Anforderungen in der Medizinaltechnik – sehr gefragt ist.

Viel Lob, viel Ehr' - doch was beurteilen Sie kritisch?
Im Rückblick fällt einem meist nicht mehr viel Kritisches ein. Entscheidend ist aber für eine solche Schule das internationale Renommee. Die Schule hatte wechselhafte internationale Allianzen. Das hat die Ausstrahlung beeinträchtig. Was eine Schule wie das Lorange Institute of Business braucht, ist eine klare, internationale Strategie und gute Kooperationen mit Schulen im Ausland.

Welches sind ihre ganz persönlichen Learnings? Gibt es konkrete Bereiche, in denen Sie heute sicherer oder kompetenter auftreten?
Die Firma Elchrom, die ich heute leite, steht am Punkt einer neuen, strategischen Ausrichtung. Hier konnte ich ganz konkret die Instrumente und die Vorgehensweise der Strategieentwicklung anwenden – ich bin sogar nochmals in den Keller gestiegen und habe mich durch einige der Unterlagen von damals durchgearbeitet. Die Workshops, die ich zu diesem Thema geleitet habe, verliefen erfolgreich. Der MBA wirkt also im positiven Sinne bis heute nach.
20.03.2013
Interview mit Morten Hannesbo, CEO AMAG Schweiz
Interview mit Morten Hannesbo, CEO AMAG Schweiz
„Was gestern einfach funktionierte, gilt es heute zu überdenken.“

Welche Gründe sprechen für einen grossen Player wie AMAG, einen PROFI Führungslehrgang in Zusammenarbeit mit einer privaten Business School zu entwickeln?

Da gibt es verschiedene Gründe. Zum einen ein der Betriebsblindheit-Entgegenwirken. Auch wenn wir solche Führungslehrgänge mit internen Kräften durchführen könnten, so bin ich überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit einem Schulungs-Profi, was das Lorange Institute ist, neue Wege aufzeigt. Zum anderen lernen unsere Kader auch von anderen, das Angebot an Know-How ist grösser.

Sie wählten das Lorange Institute of Business. Was gab den Ausschlag für die Wahl dieser Business School?

Als wir den Führungslehrgang neu entwickelten, haben wir verschiedene mögliche Partner angeschaut. Schlussendlich haben Sie die AMAG Konzernleitung überzeugt. Wir sahen, dass das Lorange Institut unsere Bedürfnisse und Wünsche am besten abdecken könnte.

An wen richtet sich der PROFI Führungslehrgang, den das Lorange Institute of Business zusammen mit Janine Cavegn, Leiterin Organisations- & Personalentwicklung (a.i.) AMAG entwickelt hat?

Zielgruppe ist das obere und mittlere Management. Das sind Geschäftsführer einzelner Filialen, Abteilungsleiter unserer Import- und Supporteinheiten oder weitere Führungskräfte.

Gibt es auf Karriereleiter eine Stufe oder ein Alter, ab denen Führungsentwicklung nicht mehr sinnvoll ist?
Nein, man hat nie ausgelernt, die Methoden ändern sich und es kommen immer wieder neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft dazu.

Die AMAG ist zurzeit sehr erfolgreich (Marktanteil auf über 25 % gesteigert). Welche Ergebnisse erhoffen Sie sich vom PROFI Führungslehrgang mit den Thematiken: Selbstmanagement, Führung, Strategie, Change Management und Kommunikation - für AMAG und für die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer?
Ehrlich gesagt: den Marktanteil noch etwas zu steigern… Ich bin überzeugt, dass sich die Anforderungen an Führungskräfte einerseits und an unsere Branche andererseits in den letzten Jahren sehr verändert hat und noch weiter verändern wird. Was gestern einfach funktionierte, gilt es heute zu überdenken. Wir wollen unseren Führungskräften das Rüstzeug mit auf den Weg geben, dass Sie in dem für die ganze Branche fordernden Umfeld erfolgreich führen und handeln können. Wir wollen die besten Führungskräfte, denn nur mit ihnen und ihren motivierten Teams erreichen wir unsere Ziele.

Der Lorange Campus liegt wunderschön direkt am See. Ein inspirierendes Umfeld auch für einen weitgereisten Manager wie Sie?
Ganz sicher, deshalb bin ich heute an diesem schönen See, wenn auch auf der anderen Seeseite, zuhause. Diese Gegend bietet meiner Familie und mir Erholung, ein vielfältiges Angebot und – wie Sie sagen - Inspiration.
20.03.2013
Interview mit Helmuth Fuchs, CEO Moneycab, Executive MBA
Interview mit Helmuth Fuchs, CEO Moneycab, Executive MBA
„Das Lorange Institute hat den Praxis-Test aus meiner Sicht mit Bravour bestanden.“

Worin lag Ihre persönliche Motivation, den Executive MBA zu absolvieren?

Der Hunger, Neues zu lernen, mein Wissen zu erweitern. Dazu kam die Reputation von Peter Lorange, dessen Engagement und Netzwerk eine einmalige Plattform für den Austausch aktuellsten Wissens versprach. Ich war auch mit meinem Unternehmen an einem Punkt, wo ich an neuen Ideen von aussen interessiert war.

Aus welchen persönlichen / fachlichen / institutionellen Gründen haben Sie das Lorange Institute of Business gewählt?

Peter Lorange wollte eine völlige neue Bildungsstätte mit der Konzentration auf das Wesentliche: Beste Professoren, kleine Gruppen, gute Umgebung, relevantes Wissen. All das hat mich angesprochen. Ich war an einem Punkt in meiner Karriere, an dem der Titel unwichtig, der Gehalt des Vermittelten aber um so entscheidender war. Ich wollte meine Strategie für den weiteren Ausbau von Moneycab einem Realitätscheck unterwerfen, zum einen mit Studienkollegen aus aller Welt, aber auch mit Professoren, deren Wissen hoch aktuell war. Ein Executive Programm, das all das und dazu noch im Raum Zürich bieten konnte: Die Wahl war zum Schluss sehr einfach.

Welche Erwartungen haben sich bestätigt oder erfüllt. Welche nicht?
Für mich haben sich all meine Erwartungen erfüllt. Dazu kamen noch viele positive Erlebnisse in den Gruppenarbeiten, im Austausch mit den Professoren, in der Unterstützung bei der Thesen-Arbeit, die ich so nicht erwartet hatte.

Was war besonders positiv am Studiengang in Horgen? Und weshalb?
Die Qualität der Professoren und Studierenden. Alle brachten wirklich relevantes Wissen und Erfahrungen mit in die Ausbildung. Alle hatten schon Management-Erfahrung, viele ein eigenes Unternehmen und somit eine völlig andere Dimension der Lern- und Anwendungs-Bereitschaft als zum Beispiel Studierende an der Universität.
   
Viel Lob, viel Ehr' - doch was beurteilen Sie kritisch?      
Die Zusammenarbeit mit anderen Instituten zur internationalen Akkreditierung. Hier profitieren die Studierenden des Lorange Institutes noch zu wenig von den potentiellen Möglichkeiten solcher Kooperationen. Die Alumni Organisation tritt ebenfalls noch zu wenig in Erscheinung mit wirklich guten Angeboten und gezieltem Austausch.

Welches sind ihre ganz persönlichen Learnings? Gibt es konkrete Bereiche, in denen Sie heute sicherer oder kompetenter auftreten?

In meiner Thesen-Arbeit habe ich die Strategie von Moneycab ergänzt, geschärft und das Geschäftsmodell einem Test unterworfen. Als sichtbares Resultat gewann ich nur wenige Wochen danach neue Investoren, welche die Strategie ihrerseits um eine zukunftsträchtige Dimension erweiterten. Bei der Bewertung ihres Angebotes, der Beurteilung der zukünftigen Ausrichtung und bei der Mitgestaltung des erweiterten Unternehmens konnte ich enorm vom neu erworbenen Wissen profitieren. Das Lorange Institute hat den Praxis-Test aus meiner Sicht mit Bravour bestanden
20.03.2013
Interview mit Helmut Fuchs, CEO Moneycab, Executive MBA
Interview mit Helmut Fuchs, CEO Moneycab, Executive MBA
„Das Lorange Institute hat den Praxis-Test aus meiner Sicht mit Bravour bestanden.“

Worin lag Ihre persönliche Motivation, den Executive MBA zu absolvieren?
Der Hunger, Neues zu lernen, mein Wissen zu erweitern. Dazu kam die Reputation von Peter Lorange, dessen Engagement und Netzwerk eine einmalige Plattform für den Austausch aktuellsten Wissens versprach. Ich war auch mit meinem Unternehmen an einem Punkt, wo ich an neuen Ideen von aussen interessiert war.
 
Aus welchen persönlichen / fachlichen / institutionellen Gründen haben Sie das Lorange Institute of Business gewählt.
Peter Lorange wollte eine völlige neue Bildungsstätte mit der Konzentration auf das Wesentliche: Beste Professoren, kleine Gruppen, gute Umgebung, relevantes Wissen. All das hat mich angesprochen. Ich war an einem Punkt in meiner Karriere, an dem der Titel unwichtig, der Gehalt des Vermittelten aber um so entscheidender war. Ich wollte meine Strategie für den weiteren Ausbau von Moneycab einem Realitätscheck unterwerfen, zum einen mit Studienkollegen aus aller Welt, aber auch mit Professoren, deren Wissen hoch aktuell war. Ein Executive Programm, das all das und dazu noch im Raum Zürich bieten konnte: Die Wahl war zum Schluss sehr einfach.
 
Welche Erwartungen haben sich bestätigt oder erfüllt. Welche nicht?
Für mich haben sich all meine Erwartungen erfüllt. Dazu kamen noch viele positive Erlebnisse in den Gruppenarbeiten, im Austausch mit den Professoren, in der Unterstützung bei der Thesen-Arbeit, die ich so nicht erwartet hatte.
 
Was war besonders positiv am Studiengang in Horgen? Und weshalb?
Die Qualität der Professoren und Studierenden. Alle brachten wirklich relevantes Wissen und Erfahrungen mit in die Ausbildung. Alle hatten schon Management-Erfahrung, viele ein eigenes Unternehmen und somit eine völlig andere Dimension der Lern- und Anwendungs-Bereitschaft als zum Beispiel Studierende an der Universität.
  
Viel Lob, viel Ehr' - doch was beurteilen Sie kritisch?     
Die Zusammenarbeit mit anderen Instituten zur internationalen Akkreditierung. Hier profitieren die Studierenden des Lorange Institutes noch zu wenig von den potentiellen Möglichkeiten solcher Kooperationen. Die Alumni Organisation tritt ebenfalls noch zu wenig in Erscheinung mit wirklich guten Angeboten und gezieltem Austausch.
 
Welches sind ihre ganz persönlichen Learnings? Gibt es konkrete Bereiche, in denen Sie heute sicherer oder kompetenter auftreten?
In meiner Thesen-Arbeit habe ich die Strategie von Moneycab ergänzt, geschärft und das Geschäftsmodell einem Test unterworfen. Als sichtbares Resultat gewann ich nur wenige Wochen danach neue Investoren, welche die Strategie ihrerseits um eine zukunftsträchtige Dimension erweiterten. Bei der Bewertung ihres Angebotes, der Beurteilung der zukünftigen Ausrichtung und bei der Mitgestaltung des erweiterten Unternehmens konnte ich enorm vom neu erworbenen Wissen profitieren. Das Lorange Institute hat den Praxis-Test aus meiner Sicht mit Bravour bestanden.
23.02.2013
Interview mit Michel Franzelli, Schweizerische Post: Living Case mit Swisspost
Interview mit Michel Franzelli, Schweizerische Post: Living Case mit Swisspost
Was veranlasste die Schweizerische Post, eine Fallstudie in Auftrag zu geben?
Die Schweizerische Post beantwortet mit ihrer Strategie eine ganze Fülle strategischer Herausforderungen. Essentiell ist die gute Balance zwischen der betrieblichen Innensicht und der marktgetriebenen Aussensicht. Ansätze von aussen (outside-in-approach) ergänzen die Inside-Out-Entscheidungen. Aus diesem Grund gaben wir die Fallstudie in Auftrag.
 
Warum wählten Sie das Lorange Institute?
Zum Lorange Institute haben wir langjährige, gute Kontakte und sind überzeugt von der Qualität und Kompetenz der Referenten.
 
Unterscheiden Sie, ob das Consulting von einem Living Case einer Business School oder von einer Beratungsfirma stammt?
Ja. Wir nutzen die  Stärken der unterschiedlichen externen Quellen sehr gezielt. Jede Quelle ist Teil eines Mosaiks und hilft uns, das strategische Bild abzurunden. Vorteile bei der Fallstudie sahen wir in diesem Fall bei den Teilnehmern. Die EMBA-Teilnehmerinnen und - Teilnehmer sind alles Personen aus Führungspositionen. Sie kennen die Dynamik von Märkten und Kunden und bringen ein breit gefächertes Wissen mit. Im Gegensatz dazu verfügen Consulting Firmen über sehr viel spezifischeres Marktwissen und viel Benchmark-Wissen.
 
Welche Antworten / Lösungen erwarteten Sie: Ergänzungen zu Ihren Lösungen oder gänzliche neue Wege?
Wir waren bewusst mit einer offenen Fragstellung unterwegs, denn der Wert dieses Living Cases mit dem Lorange Institute lag ja gerade darin, dass wir auf Top-Kandidaten mit breitem, unterschiedlichen Marktkenntnissen aus dem Führungsumfeld trafen. Die EMBA-Teilnehmer konnten ihre unternehmerische Sicht und die Kundensicht verbinden. Das förderte praxisbezogene, machbare Lösungen zu Tage. Wir erhielten also kein Lösungswunschkonzert, sondern neue, praktikable Lösungen, kurz: ein Eisen, das geschmiedet werden konnte.
 
Was haben Sie mit den Lösungen gemacht?
Die Lösungen des Living Case flossen direkt in unsere Arbeit ein. Das verantwortliche Konzernleitungsmitglied  war an der Präsentation anwesend und konnte mehrere Punkte direkt aufnehmen. In einem der ersten strategischen Workshops nach dem Living Case wurden die Resultate ins bestehende Strategiekonzept eingebettet. Mit einzelnen dieser Massnahmen tritt die Post 2013 in den Markt ein.
 
Welche positiven Aspekte aus der Zusammenarbeit mit den Absolventen des Lorange Institutes möchten Sie hervorheben?
Für uns war wichtig, dass wir mit Führungspersonen zusammenarbeiten konnten, die gewohnt sind, schnell, strategisch und konzeptionell an Lösungen mit Hand und Fuss zu arbeiten. Wir erhielten denn auch praktische Lösungen, die durch die Erfahrung der Kandidaten angereichert waren und von Leuten stammten, die etwas bewegen wollen. Die Präsentation am Institut in Horgen war ein emotionaler Höhepunkt. Die Kandidaten kämpften für ihre Lösung. So konnten sich die Kandidaten und die Vertreter der Post gegenseitig ‚challengen‘.
 
Welche Punkte beurteilen Sie rückblickend kritisch und würden Sie bei einer neuerlichen Zusammenarbeit mit dem Lorange Institute anders angehen?
Wir sind rückblickend sehr zufrieden mit den Resultaten. Beim nächsten Mal würden wir aber den Rahmen noch genauer abstecken. Die Thematik ist enorm breit und sowohl für uns wie die EMBA-Kandidaten sehr fordernd. Eine offene Fragstellung war der richtige Ansatz. Es braucht aber zusätzlich einige thematische Leitplanken, damit die Leute sich auf die Inhalte konzentrieren können und in der kurzen Zeit nicht Informationen suchen, die wir ihnen hätten geben können.
 
Positiv ist, dass die Teilnehmer trotz des weiten Felds proaktiv Annahmen getroffen haben und nicht auf Vorgaben warteten. Das unterstreicht nochmals den Vorteil, bei einem Living Case mit Leuten aus Führungspositionen zusammenzuarbeiten: Sie sind sich Unsicherheiten gewohnt und bereit Richtungsentscheide zu fällen, um das Ziel zu erreichen.
23.02.2013
Interview mit Marianne Tschudi, Lorange-Absolvent des Monats
Interview mit Marianne Tschudi, Lorange-Absolvent des Monats
Worin lag Ihre persönliche Motivation, den Executive MBA zu absolvieren?
Einer der wichtigsten Gründe war, mir im Hinblick auf meine weitere berufliche Karriere eine solide Basis im General Management zu verschaffen. Der Executive MBA am Lorange Institute mit seinen fünf Modulen (Leadership, Strategy, Marketing, Finance und Logistics) bildet das Framework ab, das zu den wichtigsten Grundpfeilern jeder Firma gehört. Darüber hinaus wollte ich diese Weiterbildung - und Weiterbildungen sind im Berufsleben unerlässlich -  zusammen mit anderen jungen, ambitionierten Managern absolvieren.
 
Aus welchen persönlichen / fachlichen / institutionellen Gründen haben Sie das Lorange Institute of Business gewählt.
Persönlich wählte ich das Lorange Institute auf Empfehlung eines mir bekannten Alumni. Da ich voll berufstätig bin, brauchte ich eine Business School, welche die Mechanismen des Berufs ins Studienmodell integriert. Die flexiblen Module am Lorange Institute tragen dem in jeder Hinsicht Rechnung.
 
Fachlich war meine Weiterbildung ausserordentlich reichhaltig. Die Gründe sehe ich bei den Dozenten mit ihren jeweils unterschiedlichen, internationalen Biographien sowie den Teilnehmern mit ebenfalls internationalem Background. Die Dozenten verfügen über einen direkten Bezug zur Wirtschaftswelt, sind also nicht nur Business Akademiker, sondern weisen  Erfahrungen in Führungspositionen aus. Solche Dozenten können einem bei zahlreichen Fragestellungen aus persönlicher Erfahrung und von persönlichen Fällen berichten.
 
Ganz wichtig sind die realen  Fallstudien, die Living Cases.  Sie sind Consulting Projekte, welche nicht nur theoretisch erarbeitet, sondern in die Praxis umgesetzt werden. Last but not least habe ich das Lorange Institute gewählt, da das gesamte Studium in Englisch durchgeführt wird und dies die internationale Businesssprache wiederspiegelt. Auf diese Art bildet das Lorange Institute die Schlüsselmerkmale der Berufswelt von Führungskräften für mich treffend ab.
 
Welche Erwartungen haben sich bestätigt oder erfüllt. Welche nicht?
Meine Erwartungen wurden vollständig erfüllt.
 
Was war besonders positiv am Studiengang in Horgen? Und weshalb?
Hier nehme ich Bezug zur vorherigen Antwort bezüglich der Gründe für die Wahl des Lorange Institutes. Die Erfahrungen mit den Dozenten waren extrem positiv. Es herrschte eine "thinking out of the box"-Mentalität, welche die Innovation und Kreativität extrem förderte.
 
Einen Begriff, auf den man vielerorts stösst und auch zu meiner täglichen Arbeit in der internationalen Businesswelt gehört, ist "cross-cultural competence". Am Lorange Institute mit EMBA-Teilnehmern aus dem In- und Ausland und Dozenten aus der ganzen Welt ist dies kein Schlagwort mehr. Die interkulturellen Fähigkeiten wurden täglich herausgefordert.
 
Und schliesslich erlebte ich es als äusserst positiv, wenn am bereits erwähnten Living Case während zwei Wochen quasi Tag und Nacht eng zusammengearbeitet wurde. Das fördert das teamorientierte Arbeiten in Gruppen und ist für uns in cross-functional Teams von grosser Bedeutung.
  
Viel Lob, viel Ehr' - doch was beurteilen Sie kritisch?     
Es müsste möglich sein, ein stärkeres Netzwerk aufzubauen, als dies mit der jetzigen Alumni-Organisation möglich ist. Das Netzwerk müsste aktiver gestaltet werden, damit der Kontakt unter den Alumni verstärkt werden kann. Denn der Exchange unserer Erfahrungen ist sehr wichtig. Das Institut könnte hier seinen Teil dazu beitragen.
 
Welches sind ihre ganz persönlichen Learnings? Gibt es konkrete Bereiche, in denen Sie heute sicherer oder kompetenter auftreten?
Das zentrale Lernelement würde ich "ganzheitliches Lernen" nennen: es beginnt mit dem Erstellen von team- und lösungsorientierten Konzepten / Business Modellen. Dazu gehört eine fundamentale Analyse der Faktenlage sowie die Entwicklung der relevanten Strategie bis hin zur Implementierung.
 
Weiter wurde auch das vernetzte Denken gefördert. Die 5 Core Module im EMBA wurden immer themenübergreifend gelehrt - so, wie man es von den Führungspositionen in den Firmen her kennt. Auf diese Weise ergibt sich eine optimale Kombination aus Theorie und Praxis.
 
Und schliesslich, ohne etwas zu idealisieren, erwähne ich die Fallstudien mit ganz intensiven Phasen, während dessen alles gefordert wurde. Das sind Erfahrungen, aus denen man extrem viel für die zukünftigen, beruflichen Herausforderungen lernt. All diese Learnings sind evident wichtig und ich kann diese in meiner internationalen Funktion mit allen Herausforderungen täglich umsetzen.
23.02.2013
Interview Robert Beer, XING Country Manager
Interview Robert Beer, XING Country Manager
Man sagt, die digitalisierte Wirtschaft veränderedie Art und Weise, wie Unternehmer ihr Geschäft führen.  Richtig oder falsch?
DieDigitalisierung hat tatsächlich vieles verändert, wenn auch nicht alles.Zahlreiche Prozesse sehen heute aber markant anders aus als vor derDigitalisierung.
 
Da kommen einem auf Anhieb die Kommunikation undder Handel in den Sinn - Stichwort e-Commerce.
Ichdenke auch an die Finanzierung oder Rekrutierung. Crowdfunding ist ein neuesFinanzierungsmodell, das in dieser Form noch vor fünfzehn Jahren unbekannt war.
 
Auchim Bereich des Personalwesens sehen wir eine starke Entwicklung durch dieDigitalisierung und insbesondere durch Business Netzwerke, die Firmen undBusiness Professionals dank zunehmender Transparenz eine bessere Positionierungauf dem Arbeitsmarkt ermöglichen. Dank Social Recruiting gehen Firmen heuteviel öfter direkt auf potentielle Kandidaten zu also noch vor wenigen Jahren.Ein aussagekräftiges Profil und ein funktionierendes Netzwerk bei derStellensuche ist daher ebenso ein „must have“ wie z.B. Fremdsprachenkenntnisse.
 
Was ist gleich geblieben?
Wassich kaum verändert hat, ist der Mensch. Menschliche Eigenschaften wieRisikobereitschaft oder die Fähigkeit, Projekte dynamisch umzusetzen, sindunverändert wichtig im unternehmerischen Umfeld. Die Digitalisierung ergänztdie Prozesse durch neue Möglichkeiten. Aber sie verändert sie nicht immergrundsätzlich. Genau darum sollte es einem auch gehen: Um die Integrationbeider Bereiche, des Menschlichen und des Technischen.
 
Wie schafft man es, aus dem natürlichen Bedürfnisder gegenseitigen Vernetzung ein Business Modell wie XING zu entwickeln?
Aristotelesnannte den Menschen ein "zoon politikon", ein soziales, aufGemeinschaft angelegtes und Gemeinschaft bildendes Lebewesen. Darauf fusst dieIdee von XING, deren Anfang eine Kontaktdatei war. Heute sind wir mehr als nureine Netzwerkplattform. XING bietet den Nutzern seit fast 10 Jahren einewachsende Palette an Funktionalitäten und Vernetzungsmöglichkeiten on- undoffline – und ist dabei selber unternehmerisch sehr erfolgreich!
 
Hat XING die Menschen verändert?
Mankönnte auch sagen, die Menschen, also die User, verändern XING. Wir reagierenauf Bedürfnisse und arbeiten heute mit weit über 100 Entwicklern in Barcelona,Hamburg und München, um unsere Plattformen fortlaufend zu verbessern.
 
Bestimmthaben wir auch das Nutzerverhalten verändert, indem XING von einem "niceto have" zu einem "must have" wurde. Allerdings nehmen wir denUsern nicht den realen Kontakt weg, indem wir ihn durch einen digitalenersetzen. Wir betrachten uns als On- und Offline Plattform. Allein im letztenJahr wurden mit XING in der Schweiz über 10'000 (offline)-Events organisiert.

Sie referieren amTagesevent "New Opportunities for Doing Business Online". Dürfen wir einen Blickin Ihre Karten werfen?
Eineder Thesen meines Referats ist: Gute Netzwerke führen zu nachhaltigem Wachstum.Ich gehe von einer der wichtigsten unternehmerischen Tätigkeiten aus, demTreffen von Entscheiden. Richtige Entscheide zu Personalfragen, Finanzen,  Partnerschaften sind massgebend für denUnternehmenserfolg. Business Netzwerke wie XING schaffen ein Plus anTransparenz und ein Plus an Information. Transparenz und Information bedeutetin unserer Gesellschaft einen Wissensvorsprung, der zu schnelleren, besserenEntscheidungen und damit zu Erfolg und nachhaltigem Wachstum führen kann.
28.01.2013
Interview Markus Laenzlinger, CEO Migrolino, Executive MBA
Interview Markus Laenzlinger, CEO Migrolino, Executive MBA
Worin lag Ihre persönliche Motivation, den Executive MBA zu absolvieren? 
Ich wollte den unternehmerischen Herausforderungen in meinem „vibrierenden“ wirtschaftlichen Umfeld mit einem Auf- und Ausbau meiner betriebswirtschaftlichen Werkzeuge begegnen. Ich war überzeugt, in der Weiterbildung auch mein persönliches Netzwerk auszubauen und wollte mich mit Personen in gleichen oder ähnlich gelagerten beruflichen Situationen austauschen.
 
Aus welchen persönlichen / fachlichen / institutionellen Gründen haben Sie das Lorange Institute of Business gewählt.
Ich sagte mir: Klein, aber fein. Das Lorange Institute mit seinem MBA Programm sehe ich in gewisser Weise als Pionier in der Schweiz: international ausgerichtet in Bereichen wie Lehrmittel, Professoren, Unterrichtssprache (Englisch). Dazu kommen die Living Cases (Fallstudien im Gegensatz zu den theoretischen Harvard Cases). Ich bezog mich auch auf Erfahrungen Dritter mit dem Institut und dabei fiel ebenfalls der hohe Innovationsgrad auf, dieses „thinking out oft the box“, etwas provokativ formuliert: kein Einheitsbrei, wie ihn viele andere Business Schools anbieten. Tüpfelchen auf dem i war die Möglichkeit, die Weiterbildung in Teilzeit (berufsbegleitend) zu absolvieren.

Welche Erwartungen haben sich bestätigt oder erfüllt, welche nicht?
Eigentlich durchs Band alle. Es wurde viel Erreicht in der Konsolidierung der Akkreditierungen und der Anerkennung dieser in meinen Augen ausgezeichneten Ausbildung – relativ zu den anderen Anbietern. Daran muss jedoch sicher noch weiter gearbeitet werden.
 
Was erlebten Sie als besonders positiv am Studiengang in Horgen? Und weshalb?
Wie schon erwähnt stechen hier bestimmte Dinge heraus: vor allem das Curriculum der Ausbildung, die Flexibilität hinsichtlich Kombination Ausbildung/Beruf, die Lehrkräfte, aber auch äussere Faktoren wie Lage und Infrastruktur des Campus‘sowie die „echten Fallstudien“ über die verschiedenen Ausbildungsmodule hinweg.
 
Viel Lob viel Ehr' - doch das beurteilen Sie kritisch?
Peter Lorange, der Gründer des Instituts, ist weltweit eine der Persönlichkeiten in der akademischen Businesslehre und eine lebende Legende. Der Vorteil, sich als EMBA Student mit einer „Institution“ wie Peter austauschen zu dürfen, müsste noch stärker in den Vordergrund gebracht werden: Ich würde mir als EMBA-Teilnehmer wünschen, einmal pro Block eine Stunde lang mit Peter zu diskutieren und mich auszutauschen.
 
Wächst dieses Bewusstsein, wächst die Nachfrage und mit der Nachfrage die Bedeutung der Institution. Einfach gesagt, jedoch nicht so einfach umzusetzen. Ich hab edas Vertrauen, dass Philipp Boksberger und sein Team dies erreichen werden.
 
Kritisch beurteile ich das Verhältnis der Alumni-Organisation GAA mit dem Institut; ich wünschte mir, sie wäre weniger vergangenheitsverhaftet als besser zukunftsorientiert. Schliesslich ist der Alumni-Pool enorm gross. Auch in der Migros Generaldirektion haben Ehemalige des Lorange Institutes Einsitz.
 
Welches sind ihre ganz persönlichen Learnings? Gibt es konkrete Bereiche, in denen Sie heute sicherer oder kompetenter auftreten?
Ich erwähne zuallererst die Vorbereitung auf eine Thematik, die Lösungserarbeitung von Sachverhalten unter Gruppendynamik und Zeitdruck mit einem Quentchen Egoismus. Wenn man mich fragt, was dies heisst, erkläre ich dies so:
 
Vor jedem zweiwöchigen Block (es gab etwa 8-10 davon) musste jeder Student bis zwei Wochen vor Beginn – quasi als Eintrittsticket – einen Pre-Test absolvieren mit drei bis fünf Fragen über die im Block behandelten Themen.
 
Damit diese Fragen beantwortet werden konnten, mussten zwei bis drei Fachbücher der kursleitenden Professoren gelesen werden (Zeitaufwand 4 bis 6 Tage.) mit dem Fazit: Hier geht es um Vorbereitung eines Sachverhaltes.
 
Im Themenblock arbeiteten wir an der Vertiefung der Theorien, während der „Freizeit“ am Living Case. Parallel dazu lief - ebenso wichtig - die Vorbereitung der persönlichen Prüfung nach Abschluss des Blocks (Zensierung).
 
Ein EMBA Absolvent, der diesen Mechanismus über 8-10 Blocks durchspielt, hat das Rüstzeug erlernt, um in schwierigen Situationen, unter grosser Gruppendynamik (mit quasi nur „Alpha-Tieren“) zielgerichtet, mit grosser Ausdauer und Sachverstand umsetzbare Lösungen zu erarbeiten.
 
Diese Rahmenbedingen haben mir Fähigkeiten verliehen, Aspekte, die ich im Militär ansatzweise übte, wirksam in der Geschäftswelt einzusetzen. Blicke ich auf das (in Zusammenarbeit mit meinem Team bei Migrolino) beruflich Erreichte, erkenne ich die grosse Wirksamkeit des am Institut im EMBA Programm Erlernten.
23.11.2012
Firmen profitieren von Fallstudien
Firmen profitieren von Fallstudien
Ein Zurich Living Case ™ mit ihrer Firma bringt schnelle, praktikable Lösungen.
Wir sind für das Jahr 2013 und 2014 auf der Suche nach weiteren Partnern für den Zurich Living Case™.  Unternehmen können ihre aktuellen Herausforderungen am Markt, in der Rekrutierung von Talenten, in der Führung – kurz: in den Bereichen, wo dringend Lösungen gesucht sind, von unseren EMBA Absolventen bearbeiten lassen.

Partnerfirmen erhalten für jeden Case eine Managementberatung in Form von konkreten, umsetzbaren Lösungsvorschlägen durch unsere EMBA-Absolventen. Dabei profitieren die Partnerunternehmen von den äusserst professionellen und interdisziplinären Arbeiten unserer Executive Studierenden – ManagerInnen mit zehn oder mehr Jahren Berufserfahrung in Kaderpositionen.

Consulting durch Executive MBA-Absolventen - ein unschlagbares Angebot. Der Preis für einen Zurich Living Case™ liegt bei CHF 20‘000.-

Für weitere Auskünfte können Sie sich gerne an Frau Tamara Jud wenden (Tel: +41 44 728 99 40. E-Mail).
23.11.2012
AMBA Akkreditierung
AMBA Akkreditierung
Nach unserer ersten, 2-jährigen Akkreditierung durch die AMBA haben wir die Re-Akkreditierung für weitere 3 Jahre erreicht. Die Association of MBAs (AMBA) gilt als das unabhängige internationale Akkreditierungsinstitut für weiterführende betriebswirtschaftliche Studiengänge.

Das internationale Assessoren Team hat folgende Themenbereiche geprüft.
  • das Institut
  • die Dozenten
  • das Programm-Management
  • den Einbezug der Studierenden
  • die Lehrpläne
  • die Lehrmethodik und Innovationen
Es freut uns, dass wir in allen Punkten überzeugend abschneiden konnten und es bestätigt uns in unserem Wirken und Schaffen als "Business School of the Future".

Besonders lobend erwähnt wurden von den Assessoren die folgenden Aspekte:
  • der Zurich Living Case™, das Arbeiten mit realen Fallstudien
  • die Qualität der Dozenten
  • das modulare (Teilzeit)-Studium mit Selbststudium
  • top-aktuelle, innovative Studieninhalte
Lob ist für uns stets Motivation, noch besser zu werden. Wir werden weiter konsequent daran arbeiten, die Business School of the Future zu bleiben, zum Wohl unserer Absolventinnen und Absolventen. 
 
background-DE060117.jpg